Der gemeinnützige Verein organisiert unter seinem Präsident Sepp Blatter Fußballwettbewerbe wie die Männer- und die Frauen-Fußball-WM.

Gegründet wurde die FIFA am 21. Mai 1904 in Paris von dem Niederländer Carl Anton Wilhelm Hirschmann und dem Franzosen Robert Guérin. Gründungsmitglieder waren nationalen Fußballverbände der Schweiz, Frankreichs, Dänemarks, der Niederlande, Belgiens sowie Schwedens, wobei die Gründungsmitglieder in einigen Fällen nicht den aktuell existierenden Verbänden entsprachen. Auch im Bunde war Spanien, das vom Madrid Football Club, dem heutigen Real Madrid, vertreten wurde. Der Deutsche Fußball-Bund trat der FIFA noch am Gründungstag auf telegrafischem Wege bei. In den Folgejahren kamen weitere nationale Verbände dazu. Der erste internationale Fußballwettbewerb ereignete sich während der Olympischen Sommerspiele 1908 in London. Auch bei den darauf folgenden Olympiade fand ein Fußballwettbewerb statt. Während dem Ersten Weltkrieg stockte die Entwicklung allerdings so dass keine Spiele mehr ausgetragen wurden und mehrere Verbände die FIFA verließen.

Nach dem Ersten Weltkrieg und dem Tod von Präsident Daniel Burley Woolfall war es der Niederländer Hirschmann, der als ehrenamtlicher Sekretär wie auch Interimspräsident das Fortbestehen der FIFA sicherte. Mit der Wahl des neuen Präsidenten Jules Rimet kam es zu einem erneuten Aufschwung und so wurde im Jahr 1930 die erste Weltmeisterschaft im Fußball organisiert. Als Rimet 1954 seinen Rücktritt bekann gab, wurde bereits die fünfte WM ausgetragen und die FIFA umfasste 85 Mitglieder.

Nach einer Statistik der Fußball-Organisation aus dem Jahre 1972 nahmen rund um den Globus 16 Millionen Menschen am aktiven Fußballsport teil und waren dabei in etwa 300.000 Vereinen aktiv. Die Anzahl der Schiedsrichter belief sich auf 243.596. Das Teilnehmerfeld bei Weltmeisterschaften von 16 auf 24 im Jahr 1982 und zur WM 1998 auf 32 Teams gesteigert.