Franz Anton Beckenbauer wurde am 11. September 1945 in dem Münchener Stadtteil Giesing geboren. Der ehemalige deutsche Fußballspieler, Fußballtrainer und Fußballfunktionär zählt seit 2009 als Ehrenpräsident des FC Bayern München. Außerdem nahm er die Rollen als Präsident des Organisationskomitees der Fußball-Weltmeisterschaft 2006, Präsident des FC Bayern München sowie Aufsichtsratsvorsitzender der FC Bayern München AG ein. Seine Erfolge umfassen den Sieg innerhalb der Fußball-Weltmeisterschaft 1974, die Becken als Mannschaftskapitän bestritt sowie der Weltmeisterschaft 1990 als Teamchef.

Seine Karriere als Profifußballer verlief zwischen 1965 bis 1983 im Rahmen mehrerer Vereine. Dort genoss er das Image eines internationalen Ausnahmesportlers. Mit dem Fußball begann er beim SC 1906 München. Mit 18 Jahren feierte Beckenbauer sein Debüt in der ersten Mannschaft des FC Bayern München. Zwischen 1972 und 1974 errang er mit dem FC Bayern als erstem deutschem Verein drei Meistertitel in Folge. Im Jahre 1977 wechselte er schließlich zu New York Cosmos in die North American Soccer League. Drei Jahre nach seinem Spiel für das US-Team kehrte er in die Fußball-Bundesliga zurück und wurde vom Hamburger SV unter Vertrag genommen.

Bevor er seine Bundesliga-Karriere 1982 beendete, gewann der Sportler mit dem HSV seinen fünften deutschen Meistertitel. Insgesamt absolviere Beckenbauer 424 Bundesligaspiele, wobei er 396 für den FC Bayern München auflief und 28 Mal für den Hamburger SV zum Einsatz kam. Alle 44 Bundesligatore erzielte er für die Bayern. Mit vier Eigentoren belegte er für eine lange Zeit den dritten Platz innerhalb der Tabelle von Eigentorschützen der Bundesliga. 1983 ließ er sich zu einer letzten Saison bei Cosmos New York überreden, wo seine Mannschaft am 12. September 1983 die Le Manic de Montréal mit einem 1:0 schlug. Nach seiner aktiven Sportkarriere übernahm er vielfältige Aufgaben als Teamchef wie auch Sportfunktionär, Werbeträger, Geschäftsmann und Kolumnist.

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