Sie verfolgen dabei das Ziel, mehr Tore als ihr Gegenüber zu erzielen, um dadurch das Spiel zu gewinnen. Die Spielzeit beläuft sich in der Regel auf zweimal 45 Minuten. Allerdings kann nach der regulären Spielzeit zu einer Nachspielzeit sowie zu einer Verlängerung kommen. Eine Mannschaft besteht dabei aus elf Spielern, von denen einer als Torwart agiert. Der Ball darf mit dem ganzen Körper gespielt - jedoch nicht mit Armen und Händen. Nur der Torwart darf innerhalb seines eigenen Strafraums den Ball mit den Händen fangen. Eine weitere Ausnahme bei der Zuhilfenahme der Hände sind die Feldspieler beim Einwurf. Fußball selbst entstand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Großbritannien und breitete sich zwischen den 1880er und 1890er Jahren im Rest der Welt aus. Heutzutage gilt der Sport als global populärste Mannschaftssportart. Im zweiten Jahrtausend v. Chr. wurde in China ein fußballähnliches Spiel namens Cuju ausgetragen, wobei aber über die damaligen Regeln des Spiels nichts bekannt ist. Jedoch konnte man erforschen, dass es als militärisches Ausbildungsprogramm durchgeführt wurde, um dabei Soldaten zu trainieren. Im Laufe der Zhou-Dynastie etablierte sich das Spiel auch im Volk. Für den Ball wurden Lederstücke zusammengenäht. Als Füllung dienten Federn sowie Tierhaare. Zwischen den Jahren 220 und 680 wurden der luftgefüllte Ball erfunden und parallel dazu auch Fußballregeln fixiert. Rund 100 Jahre später geriet diese chinesische Art des Fußballs allerdings in Vergessenheit. Im Frühmittelalter praktizierte man in England eine frühe Version des heutigen Fußballspiels. Dabei versuchten Bewohner zweier Ortschaften, einen Ball durch das gegnerische Stadttor zu schießen. Das "Spielfeld" lag stets zwischen zwei Orten. Auch aus dem Kulturkreis des antiken Griechenlands und dabei vornehmlich aus Sparta, sind Abbildungen von Ballspielen auf Reliefs und Vasen erhalten. Selbst die Römer der Antike kannten Ballsportarten, die wie das chinesische Cuju einen militärischen Zweck verfolgte.