Das Hobby bezeichnet die Freizeitbeschäftigung und ist eine Tätigkeit, die der Ausübende freiwillig sowie regelmäßig nachgeht. Jene Personen, die sich in ihrer Freizeit mit einem spezifischen Fachgebiet befassen, heißen Amateure und unterscheiden sich vom Fachmann oder Profi. Der Begriff leitet sich von der englischen Vokabel „hobby-horse“ ab, die zu hobby abgekürzt wird. Ursprünglich umschreibt das Wort ein kleines Pferd oder auch ein Pony. Eine weitere Bedeutung ist ein Kinderspielzeug - das Steckenpferd. Erst später hat auch dieser deutsche Begriff „Steckenpferd“ seine zweite Bedeutung im Sinne von „Freizeitbeschäftigung“ angenommen. Die Aktivität dient dem eigenen Lustgewinn oder der Entspannung und trägt zur Entstehung eines Selbstbildes bei. Der Tätigkeit wird also nicht primär mit dem Ziel, ökonomische Einkünfte zu erzielen, nachgegangen, sondern wird aufgrund persönlicher Neigungen von einer Person betrieben. Als wichtiges Kriterium für die Unterscheidung zwischen Hobby und Arbeit gilt, häufig, aber nicht notwendig, ob es dem Verdienst eines Lebensunterhaltes dient. Einer Sache als Hobby nachzugehen, kann in gesteigerter Form auch mit sich bringen, Fan einer Sache zu sein, wenn es sich um eine Form der Verehrung dieser Sache handelt. Geht man einem Hobby nach, hat das in vielen Fällen eine entspannende oder andere therapeutische Wirkung auf die ausübende Person. In manchen Fällen allerdings verschwimmen die Grenzen zwischen Beruf, Hobby und Sucht. Nach den Forschungsergebnissen der Stiftung für Zukunftsfragen im Freizeitmonitor 2013 ist vor der Freizeitalltag der deutschen Bundesbürger vor allem von Medien und Erholung gekennzeichnet. Diesen Resultaten zufolge wird Fernsehen als die häufigste Freizeitbeschäftigung angegeben. So hat jede Person im Durchschnitt drei Stunden und 49 Minuten freie Zeit pro Werktag zur Verfügung. Weitere populäre Hobbys sind Aktivitäten wie zum Beispiel Sammeln, Handarbeiten, Basteln, Modellbau, Sport, Kunst oder Weiterbildung.

Bild: Flickr unter CC BY-SA 2.0 von Elliott Brown