Allgemein gilt das Internet als globaler Verbund von Rechnernetzwerken, die wiederum darstellen. Es ermöglicht die Verwendung von Internetdiensten wie WWW, E-Mail, Telnet, Usenet sowie FTP. Innerhalb dieses Bundes kann sich jeder Rechner mit anderen Rechner verbinden, so dass selbst der Austausch von Daten zwischen den so verbundenen Rechnern erfolgen kann. Dies erfolgt mittels technisch normierter Internetprotokolle. Die Verbreitung des Internets hatte einen Wandel in zahlreichen Bereichen des Lebens zur Folge. So leistet es einen Beitrag zur Modernisierung in diversen Wirtschaftsbereichen sowie auch zur Entstehung neuer Wirtschaftszweige. Generell zog es einen grundlegenden Wandel von Kommunikationsverhalten sowie der beruflichen und privaten Mediennutzung nach sich. Das Internet entwickelte sich aus dem im Jahr 1969 entstandenen Arpanet. Dabei handelte es sich um ein Projekt der Advanced Research Project Agency des US-amerikanischen Verteidigungsministeriums. Die Institution nutzte die damalige Innovation wurde zur Vernetzung von Universitäten und Forschungseinrichtungen, wobei man mit dem Projekt auch das Ziel verfolgte, die begrenzten Rechenkapazitäten der kostspieligen Großrechner sinnvoll zu nutzen. Die Computer waren untereinander über Interface Message Processors verbunden, die die Kommunikation innerhalb des Netzwerks mit Hilfe von Paketvermittlung übernahmen. Das Internet verbreitete sich über immer mehr Universitäten und expandierte zunehmend auch über die Grenzen der USA hinaus. Mit der Zeit bildeten sich erste Verhaltensregeln, die sogenannte Netiquette, aus und fundierte damit erste Anzeichen einer autonomen Netzkultur. 1990 entschied die US-amerikanische National Science Foundation, das Internet für kommerzielle Zwecke der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen, wodurch es zum Hauptkatalysator der Digitalen Revolution wurde.