Beim iPhone handelt es sich eine im Jahr 2007 begonnene Smartphone-Reihe des US-amerikanischen Konzerns Apple, die am 9. Januar vom ehemaligen CEO des Unternehmens, Steve Jobs, vorgestellt wurde. Das Gerät wird dabei hauptsächlich mit Hilfe eines Multi-Touch-Bildschirms bedient. Die Hardware sowie Software dieses Smartphones sind eng mit firmeneigenen Diensten verbunden, so dass eine unkomplizierte Handhabung ermöglich sicher gestellt wird. Die Charakteristika des iPhones hatten einen deutlichen Einfluss auf die Gestaltung weiterer Mobilgeräte. Bisher wurden acht Gerätegenerationen präsentiert, wobei die aktuellsten Versionen im September 2014 erschienen und das iPhone 6 sowie das iPhone 6 Plus umfassen. Als Betriebssystem gilt iOS, auf dem Nutzer bereits integrierten Anwendungen verwenden können. Die weiteren vorinstallierten Apps entsprechen hauptsächlich den auch in Mac OS X vorhandenen Programmen, die für den mobilen Einsatz auf dem iPhone konzipiert wurden. Dazu zählt der Browser Safari sowie auch das E-Mail-Programm Mail. Noch dazu ist es möglich, weitere der mehr als 1.000.000 Apps aus dem App Store zu downloaden. Über iTunes können Kontakte, Termine und Ereignisse im Kalender, Einstellungen des E-Mail-Kontos, Lesezeichen für Webseiten, Notizen, Klingeltöne sowie Musik und aus dem iTunes Store geladene Inhalte mit einem Computer synchronisiert werden. Das amerikanische Nachrichtenmagazin Time widmete dem Mobiltelefon den Titel als „Erfindung des Jahres 2007“. Laut Steve Jobs wurden im Laufe der Produktentwicklung mehr als 300 Patente und Geschmacksmuster angemeldet. Darunter fallen anderem die Multi-Touch-Funktion sowie die Entsperrtechnik „slide to unlock", bei der Nutzer zum Entsperren des Geräts über den Bildschirm streicht. Nachdem das iPhone zahlreiche positive Kritiken erhielt und Marktanteile ausbaute, reagierten auch Unternehmen wie Samsung und LG mit Touchscreen-Telefonen. Bis März 2015 wurden global mehr als 700 Millionen der Telefone verkauft.