Michael Schumacher wurde am 03. Jan. 1969 in Hürth-Hermülheim als Sohn von Rolf und Elisabeth Schumacher geboren. Der Junge kam bereits im Alter von vier Jahren aktiv in Kontakt mit dem Motorsport. Damals übernahm sein Vater die Pacht für eine Kartbahn in Kerpen. Schumacher erhielt ein motorisiertes Kettcar, dass den Vater schnell sein Talent erkennen ließ. Es folgte der Eintritt in den „Go-Kart-Club Horrem e.V.“. Regelmäßiges Training verschaffte Schumacher früh Erfolge wie 1985 der Titel als Junior-Vize-Weltmeister und 1987 der Sieg in der Deutschen- als auch Europameisterschaft.

Nach der Kartkarriere folgte über mehrere Stationen der Aufstieg in die Formel-1. Der Einstieg gelang ihm 1991 über das Team Jordan, welches er jedoch auf Grund von Uneinigkeiten bei der inhaltlichen Vertragsausgestaltung bereits nach nur einem Rennen wieder verließ und zu Benetton wechselte. Im Team Benetton stellten sich rasch erste Erfolge ein, so dass Schumacher bereits 1994 seine erste Weltmeisterschaft einfuhr. Dies war der erste Formel-1-Weltmeisterschaftstitel eines Deutschen in der Geschichte des Sports, welchen er in der darauffolgenden Saison 1995 unmittelbar verteidigte.

Nach diesem Titel verließ Schumacher das Team und wechselte zu Ferrari. Dort dauerte es allerdings ganze vier Jahre bis Anfangsschwierigkeiten des Ferrari- Rennfahrzeugs in der Art behoben waren, das Schumacher sein fahrerisches Können wieder in eine konstante Siegesserie umsetzten konnte. 2000 errang er mit Ferrari seinen dritten Weltmeistertitel, den er in den Jahren 2001-2004 verteidigte. 2006 beendete er zunächst seine aktive Karriere in der Formel-1 mit der historischen Rekordzahl von sieben Weltmeisterschaftstiteln.

Im Jahr 2010 kehrte er noch einmal für ein Comeback, nun im Mercedes, in die Formel-1 zurück. 2012 beendete er endgültig seine Fahrerkarriere.

In die Schlagzeilen geriet Schumacher noch einmal Ende Dez. 2013 durch einen schweren Skiunfall in dessen Folge er monatelang im Koma lag. 

Bildquelle: „Schumi di GP Kanada 2011“ von Mark McArdlederivative work: F1fans . Lizenziert unter CC BY-SA 2.0 über Wikimedia Commons