Der Begriff Mode stammt von dem französischen Wort "modeab, das sich wiederum von der lateinischen Vokabel "modus" ableitet und so viel wie ‚Maß‘ oder ‚Art‘, bedeutet. Bezeichnet wird damit die in einem spezifischen Zeitraum sowie einer bestimmten Zielgruppe als moderne Art, bestimmte Dinge zu tun, zu nutzen oder zu kaufen. Allerdings sollte dies nicht von langer Dauer sein, sondern wird im Laufe der Zeit stets durch neue Arten revidiert. So unterliegt Mode einem zyklischen Wandel und gilt darüber hinaus als Momentaufnahme des kontinuierlichen Wandels. Mode drückt auch etwas aus, das dem momentan herrschenden bevorzugten Geschmack, aktuellen Überzeugungen, Stimmungen, Visionen oder Sehnsüchten entspricht.

Jede Mode etabliert dabei neue, innovative Muster in Verhalten, Denkweisen sowie auch Gestaltung und bringt so neue gesellschaftliche Wertungen mit sich. Parallel dazu bewertet sie bestehende Phänomene der menschlichen Umwelt. Umgangssprachlich wird „Mode“ häufig mit „Kleidung“ gleichgesetzt. Das Adjektiv zu dem Begriff lautet "modisch", der so viel heißt wie „der Mode entsprechend“. Die derzeitige Expansion von Moden wird durch den massenhaften Konsum beeinflusst, wobei Werbung wie auch Medien eine relevante Rolle spielen. Als Folge dieser Einflüsse prägen Tendenzen der Globalisierung.

Der Wechsel konservativ sowie konformistisch denkender Gruppen einerseits und experimentierfreudiger, extrovertierter Gruppen andererseits hat dabei wichtige Bedeutung. Elemente neuer Moden werden von jenen schneller übernommen, sich Neuem gegenüber öffnen und bestehende Umstände ändern wollen. Diese Personen wollen ihre autonome Persönlichkeit zur Schau stellen und sich von der Masse der Bevölkerung abgrenzen. Für sie bieten Moden Motivation für die eigenen Stilsuche. Dabei wirken verschiedene Grundbedürfnisse zusammen, die zum Beispiel Beachtung, das Wecken von Interesse und Anerkennung umfassen. Deneben sind die Bedürfnisse nach Abwechslung wie auch Individualität relevant.