Sonys Kerngeschäft liegt in der Unterhaltungselektronik. Das Unternehmen wurde am 7. Mai 1946 von Akio Morita und Masaru Ibuka im damals beinahe völlig zerstörten Tokio gegründet. Das Unternehmen fabrizierte zunächst unter anderem selbst entwickelte Reiskocher, die sich jedoch nicht als sehr funktionssicher entpuppten. Deshalb konzentrierte sich der Schwerpunkt bald auf die Entwicklung sowie Fertigung von Produkten im Rahmen der Unterhaltungselektronik. Der Durchbruch gelang mit dem Erhalt einer Lizenz zur Produktion von Transistoren. Im Jahre 1958 erhielt die Firma dann den Namen Sony, den sie ab 1955 als Markenname für alle ihre Produkte nutzte. Bei dem Markennamen handelt es sich um eine Kombination aus dem lateinischen Wort "sonus" (Klang) und dem damaligen englischen Modewort "sonnyboy", was so viel wie "kleiner Junge" bedeutet. Sony war dabei das erste japanische Unternehmen, das sich einen Namen wählte, der in lateinischen Buchstaben geschrieben wurde - ein Umstandm der angesichts des verlorenen Krieges gegen die USA zu hitzigen öffentlichen Debatten führte. Der Fokus des Konzerns lag dabei auf die Miniaturisierung der Geräte. In den 1990er-Jahren prästentierte Sony jährlich rund 500 neue Produkte auf dem Markt. Im Jahr 2007 verlegte das Unternehmen seinen Hauptsitz schließlich nach Minato. Anfang Februar 2014 kündigte der Konzern an, wegen schwacher Umsatzzahlen seine PC-Sektion inklusive der Marke VAIO bis März 2014 an das Unternehmen Japan Industrial Partners zu verkaufen. Auch die Fernseh-Sparte soll in ein neues Unternehmen ausgegliedert werden. Durch diese Maßnahmen sollen weltweit circa 5000 Arbeitsplätze abgebaut werden. Sony möchte sich so in Zukunft auf ihre bisherigen umsatzstarken Marken Xperia, die Smartphones und Tablets umfasst, sowie die Spielkonsole PlayStation konzentrieren.