Ein Startup oder Start-up ist ein wirtschaftsgeschichtlich verhältnismäßig neuer, anglizistischer Begriff und bezeichnet ein junges Unternehmen, welches durch zwei Merkmale charakterisiert wird: Es basiert auf einer innovativen Geschäftsidee und es wird mit der Intention gegründet, rasch zu wachsen. Oft verfolgen die Gründer sowie Investoren das Ziel, das Unternehmen nach einigen Jahren auf dem freien Markt anzubieten und zwar entweder einem etablierten Großunternehmen durch Beteiligung oder Übernahme oder vielen Aktionären mit Hilfe eines Börsengangs. Obwohl als Startup prinzipiell Unternehmen sämtlicher Branchen bezeichnet werden können, geschieht dies derzeit vor allem mit Unternehmen im Technologiesektor, im Bereich des Internets oder der Spitzentechnologie. So liegen die Tätigkeitsbereiche beispielsweise im E-Commerce, in der Biotechnologie, Nanotechnologie oder Luft- und Raumfahrttechnik. Die aktuell weltweit renommiertesten Unternehmen, die als Startup begannen, sind Internet-Dienste wie Google, Facebook wie auch Twitter. In Deutschland  zählen zu den bekanntesten Startups die sozialen Netzwerke Xing, ResearchGate sowie StepStone, sowie die Webdienst-Anbieter GetYourGuide, tape.tv, Jimdo, 6Wunderkinder und SoundCloud. Außerdem wurden sind wurden deutsche Anbieter mit innovativen Geschäftsmodellen bei Online-Spiele global führend. Dazu gehören Bigpoint, Gameforge, Goodgame und Wooga. Als weltweite Vorreiter  gelten deutsche Startups im Bereich personalisierte Produktion, wie zum Beispiel Spreadshirt und MyMüsli, im Bereich Online-Dating, und im Bereich Ko-konsum oder Share Economy, wie der Mietmarktplatz Erento. Eine Vielzahl der Startups organisiert sich in Netzwerken wie beispielsweise dem Bundesverband Deutsche Startups. Es gibt diverse Beweggründe, die Startup-Gründer zur Errichtung eines eigenen Unternehmens anspornen. Dazu zählt unter anderem der Wunsch nach Autonomie sowie finanzieller Unabhängigkeit und das Bedürfnis, etwas Neues, Eigenes zu errichten.