Er wird auch Tabletcomputer oder Flachrechner genannt und ist ein tragbarer, flacher Computer in besonders leichter Ausführung. Sein Bildschirm ist ein Touchscreen ohne ausklappbare mechanische Tastatur. Aufgrund der leichten Bauart und des berührungssensiblen Bildschirms zeichnen sich Tablets durch eine simple Handhabung aus. Die Geräte erinnern in Leistungsumfang, Bedienung und Design modernen Smartphones. Wegen der Bildschirmtastatur, die nur bei Bedarf eingeblendet wird, sind Tablets weniger gut für das Schreiben größerer Textmengen geeignet. Der Funktionsumfang eines Tablets kann durch spezielle Zusatzprogramme, sogenannten Apps, ausgeweitet werden. Konzepte und Designstudien für diese Gattung von Geräten bestehen schon seit Ende der 1980er Jahre. Eines der ersten Geräte dieser Art war 1989 das GRiDPad von GRiD Systems. Allerdings konnte es keine große Bedeutung auf dem Markt generieren. Die als Personal Digital Assistant (PDA) bezeichneten Geräte waren Entwicklungsbeginn wegen der technischen Möglichkeiten und des fehlenden mobilen Breitband-Internetzugangs vor allem auf die Verwaltung von Kalender, Adressliste und Aufgaben beschränkt. Im Jahr 2001 wurde allerdings unter dem Begriff Surfpad wurde das SIMpad, ein von Siemens in der Schweiz präsentierter Microsoft Tablet-PC, vertrieben. In Deutschland wurde dieses Gerät von der Telekom unter dem Namen T-Sinus Pad eingeführt. Jedoch konnte sich keines dieser Geräte auf dem Markt etablieren. Die Bauform wird meist als Pad oder Surfpad bezeichnet. Diese Geräteklasse besitzt häufig Ein-Chip-Systeme mit Embedded-Betriebssystemen. Das Gerät besteht dabei aus einem monolithischen Block, in welchem das Display sowie sämtlichen weiteren Bauteile enthalten sind. Seit 2013 gehen die Hersteller mehr und mehr dazu über auch Geräte anzubieten, die eine Tastatur besitzen und somit ein klassisches Notebook ersetzen sollen. Hierunter findet man zwei unterschiedliche Bauformen: Einersetis sind das die Convertibles, die im Englischen als „umwandelbar“ übersetzt werden können und anderseits sind das die Detachables, wobei diese Bezeichnung ebenfalls aus dem Englischen kommt und so viel wie „abtrennbar“ bedeutet. Als Betriebssysteme der mobilen Endgeräte werden angepasste Linux-Systeme wie Android des US-amerikanischen Hersteller Google, QNX, iOS von Apple, Windows RT/Windows 8 oder auch webOS des ebenfalls US-amerikanischen Herstellers HP eingesetzt. Im Jahr 2010 brachte der US-amerikanische Hersteller Apple das iPad heraus und erzielte mit diesem Verkaufserfolg den Durchbruch für diese Gerätegattung. Zahlreiche andere Hersteller taten es dem Konzern daraufhin mit ähnlichen Geräten nach. Das Resultat war schließlich ein deutlicher Wandel des Marktes im Bereich der tragbaren Computer. Merkbar ging der Absatz von Notebook-PCs und Netbooks zugunsten der Tablets zurück.