Der Begriff Terror stammt von dem lateinischen Wort „terror“ und bedeutet „Schrecken“. Dabei handelt es sich um die systematische und häufig willkürlich erscheinende Verbreitung von Angst und Schrecken. Erreicht wird dies durch angedrohte oder ausgeübte Gewalt, um Personen gefügig zu machen. Die Resolution 1566 des UN-Sicherheitsrates definiert terroristische Handlungen als Akte, die mit Tötungs- oder Körperverletzungsabsicht einhergehen. Sie werden mit der Intention begangen, durch Schrecken eine Bevölkerung einzuschüchtern oder eine Regierung zu nötigen. Terror, der ausgeübt wird, um politische, wirtschaftliche oder religiöse Ziele zu erreichen, bezeichnet man als „Terrorismus“. Ursprünglich war Terror bei den alten Vordenkern des Liberalismus ein Akt, der vom Staat ausging. Für den englischen Staatstheoretiker Thomas Hobbes galt der „Schrecken gesetzlicher Bestrafung“ als notwendige Voraussetzung eines Staatswesens. Am Vorabend der Französischen Revolution im Jahre 1789 warfen die Aufklärer der Monarchie vor, ein terroristisches Regiment zu sein. Auch Voltaire bezeichnete bereits zwanzig Jahre vorher die durch den Staat inszenierte und öffentliche Folterpraxis vor Hinrichtungen bei lebendigem Leibe der Opfer als „Terrorapparat“. Allerdings riefen die französischen Revolutionäre unter Robespierre selbst im Jahr 1793 den Terror als staatliches Machtmittel aus. Zudem begründeten sie die Terrorherrschaft auf einer ideologischen Basis. Der Begriff Terror findet sich heute in zahlreichen Wortzusammensetzungen. Unter Telefonterror versteht man beispielsweise das systematische Belästigen von Personen durch Telefonanrufe. Darunter fallen sexuelle Belästigung, das Nachstellen einer bestimmten Person aus anderen privaten Motiven sowie die unerwünschte telefonische Werbung. Unter Psychoterror versteht man dauernde, regelmäßige und zielgerichtete Angriffe, Provokationen, Belästigungen und Nötigungen, um sowohl seelische als auch geistige Gesundheit des Opfers zu schädigen.

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