Ursula Gertrud von der Leyen wurde unter dem Namen Ursula Gertrud Albrecht am 8. Oktober 1958 in Ixelles/Elsene in der belgischen Region Brüssel-Hauptstadt geboren. Nach sie das Gymnasium Lehrte mit dem Abitur absolvierte, studierte sie ab 1977 Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Göttingen und Münster, wobei sie dieses Studium drei Jahre später abbrach. 1978 besuchte sie London School of Economics and Political Science und fuhr ihre akademische Karriere dann mit einem Medizinstudium in Hannover fort, dass sie 1987 mit dem Staatsexamen sowie ihrer Approbation als Ärztin abschloss Abschluss brachte. Allerdings beendete von der Leyen im Anschluss der Geburt ihrer Zwillinge 1994 ihre Ausbildung zur Fachärztin ohne Abschluss. Von der Leyen trat im Jahr 1990 der CDU bei, wobei man sie bei der Bundestagswahl 2009 über die Landesliste Niedersachsen in den Deutschen Bundestag wählte. Zwischen 2003 und 2005 nahm sie das Amt als niedersächsische Ministerin für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit ein, von 2005 bis 2009 erhielt sie die Position als Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, in der sie den Ausbau von Krippenplätzen forderte. Ihre Zielsetzung wurde vom Bundespräsidenten, den Vertretern von Oppositionsparteien, Wirtschafts- und einigen Kirchenvertretern unterstützt. 2009 standen ihr Vorschlag, Websites mit kinderpornographischem Inhalt zu sperren, in der öffentlichen Diskussion. Bei dieser Initiative verpflichteten sich Anbieter von Internetdiensten in geheimen Verträgen mit dem Bund, entsprechende Online-Inhalte auf Basis geheimer Sperrlisten, die vom Bundeskriminalamt erstellt werden, einem Filterprozess zu unterziehen. Erst später erhielten diese Verträge mit Hilfe des Zugangserschwerungsgesetz eine gesetzliche Legitimation. Am 17. Dezember 2013 übernahm von der Leyen das Amt der Verteidigungsministerin in der großen Koalition von CDU/CSU wie auch SPD und gilt damit als die erste Frau an der Spitze des Verteidigungsministeriums.

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