Stellvertretend wird in der Umgangssprache auch die englische Vokabel "Game", die ebenfalls "Spiel" bedeutet, verwendet. Obwohl alle Spiele auf computerbasierten Geräten wie PCs und speziellen Spielkonsolen Computerspiele sind, ist umgangssprachlich der Begriff Computerspiel vornehmlich für Spiele auf Computern gebräuchlich. Der Begriff Videospiel bezeichnet alle elektronischen visuell-basierten Spiele und wird umgangssprachlich meist für Spiele auf Spielkonsolen verwendet, obwohl auch nahezu alle PC-Spiele Videospiele sind. Neben dem Spielen können sie den Nutzern auch viele andere Funktionen bieten. Dazu gehört die Wiedergabe von CDs und DVDs. Zu den erfolgreichen Spielen gehören vor allem Massen-Mehrspieler-Online-Rollenspiele, bei dem gleichzeitig viele Spieler mit Hilfe Avataren, also virtuellen Charakteren, gemeinsam eine virtuelle Umgebung besiedeln. Diese Spiele sind mittlerweile auch wirtschaftlich sehr bedeutsam. Durch Heim- und Personal-Computer entwickelten sich in den 1980er zwei Arten des Computerspiels: Zum einen das Videospiel für Spielkonsolen sowie das Spiel für Heimcomputer und für PCs. 1983 gab es einen Crash auf dem Videospielemarkt durch die Überschwemmung des Marktes mit schlechten Videospielen und der technischen Überlegenheit der Heimcomputer gegenüber Spielkonsolen. In Japan, wo Heimcomputer noch nicht so erfolgreich waren, läutete Nintendo 1983 mit der Konsole Nintendo Entertainment System eine neue Ära der Videospiele ein, die etwa zwei Jahre später Nordamerika und Europa erreichte. Seit Mitte der 1990er werden die Bereiche für Spielekonsolen und PCs aus Vermarktungsgründen zunehmend kombiniert, so dass einheitliche Speichermedien und kompatible Hardware die Möglichkeit bieten, Spiele für Konsolen wie auch für PCs parallel und günstiger und für einen breiteren Markt zu konzipieren.