Afrikanische Flüchtlinge gibt es nicht nur in Europa sondern auch innerhalb Afrikas. Sie sind die gleichen, die hier ankommen. Sie fliehen vor Armut, Perspektivlosigkeit und Terror. Manche schaffen es ins reiche Europa, andere ins wohlhabende Süd-Afrika. Doch sie sind dort bei vielen ebenso unerwünscht wie hier. Fremdenfeindliche Übergriffe von Schwarzafrikanern ließen sie erneut fliehen.

Das Ehepaar Andrew und Rae Wartnaby der Hope-Farm in Cato Ridge, nahm sich 143 dieser #Flüchtlinge an und beherbergte sie auf ihrer Farm. Aber nur einige Monate später wurden die Barmherzigen Samariter, welche die Flüchtlinge kostenlos auf ihrem Land leben ließen, selbst zu Flüchtlingen. Sie wurden von den Menschen mit dem Tod bedroht, die sie gerettet hatten. Die Aufgenommenen beschuldigten sie, ihnen nicht dabei zu helfen, wieder nach Hause zurück zu kehren oder in ein anderes Land gebracht zu werden. Außerdem würde das Ehepaar einen Keil zwischen sie treiben. Weil sich die Einwanderer über die Führung nicht einig werden konnten und separierten sie sich in zwei Gruppen. Die Situation spitzte sich zu, als die Familien einzelne Anträge zur Umsiedlung stellen mussten, die meisten aber zusammen bleiben wollten. Sie traten in Hungerstreik und protestierten direkt vor dem Haus der Wartnabys. Das Ehepaar musste die Polizei rufen, um sie in ihr Camp zurück zu treiben. Aus Rache zerschnitten sie den Elektrozaun und zündeten das Hauptzelt an. Die Eltern schrien, dass das Ehepaar ihr Leben ruiniert hätte und drohten ihnen, sie zu töten. Die Farmer nahmen die Drohungen nicht ernst sondern dachten, sie würden nur Wirbel machen, um in ein Flüchtlingslager zu kommen, doch als sie tatsächlich angegriffen und Andrew mit dem Tod bedroht wurde, wussten sie, dass es ernst war. Sie riefen die Polizei und ließen 10 Kinder, die in ihrem Haus wohnten, von der Farm bringen, damit sie nicht verletzt oder als Verhandlungsobjekt benutzt würden.

Als die Einwanderer zu einem UN Treffen eingeladen wurden, verließen die meisten Flüchtlinge die Farm. Sie gingen ohne einen Aufstand zu machen und viele dankten dem Ehepaar für die Hilfe und baten um Verzeihung dafür, wie sie sie behandelt hatten. Zurück blieb eine kleine Gruppe, die dem Ehepaar bei der Beseitigung der Schäden half.

Andrew und Rae Wartnaby berichteten anschließend in ihrem Blog, dass sie körperlich, emotional und spirituell erschöpft und traumatisiert wären. Außerdem hatten sie Schulden durch die Beherbergung der Flüchtlinge. Sie baten um Spenden um diese zu tilgen und die Schäden der Gäste wie die zerstörte Wasserversorgung zahlen zu können. Trotzdem würden sie es nicht bereuen, sie aufgenommen zu haben.  #Gutmenschen #Afrikaner