Putin hat noch nicht ganz aufgegeben, diplomatisch irgendwelche Lösungen im Syrienkrieg voranzutreiben. Dennoch sind die Russen für einen Krieg bereit und bauen ihre Kräfte aus. Seit Kurzem verfügt die russische Luftwaffe über neuartige Flugzeuge, mit denen im Falle eines Krieges der entscheidende Schlag gelingen könnte. Auch gegen militärische Großmächte wie die USA. 

Eine wahre Wunderwaffe

Als Energiewaffen, auch Strahlenwaffen genannt, wird eine neue Generation von Waffensystemen bezeichnet, die mit gebündelter Energie militärische Ziele oder zu Sabotageakten eingesetzte, schwimmende oder fliegende Objekte oder Anlagen vertreiben, verblenden, schädigen oder vernichten können. 

Bereits ein paar Wochen zuvor hatte die Zeitung „Iswestija“ unter Berufung auf den Sprecher des Verteidigungsministeriums von den Blendwaffen berichtet, mit denen die neue Lider-Zerstörer-Klasse ausgestattet werden sollte. Bei der Blendwaffe handelt es sich um eine neuartige Anlage „Gratsch“ (auf Deutsch: „Saatkrähe“). Sie soll die Kampfpiloten mit Blitzlichtern zeitweilig blenden und die optischen sowie elektronischen Systeme des Gegners außer Gefecht setzen. Die Anlage wurde von der United Instrument Manufacturing Corporation (UIMC), einem Unternehmen, das im Rahmen des russischen Rüstungskonzerns Rostec tätig ist, entwickelt. Dieser ist übrigens einer der Vorreiter dieser technologischen Entwicklung in Putins #Russland. Dieses Videomaterial dazu ist auch ohne Übersetzung mehr oder weniger verständlich:

Der russische Zukunftskrieg: Nach Möglichkeit ohne Blutvergießen

Russlands Verteidigungsministerium will alle seine Truppen, Flugzeuge und Kriegsschiffe mit verschiedenartigen Blendwaffen ausstatten. Dies soll in absehbarer Zeit geschehen, um einen Doppeleffekt zu erreichen: Einerseits soll dadurch die US-amerikanische Kriegsmaschinerie im Ernstfall außer Gefecht gesetzt werden können, andererseits soll vermieden werden können, dass die Angelsachsen infolgedessen auf Rache brennen.

So etwas sollte bereits geschehen

Ein russisches Angriffsflugzeug vom Typ Su-24, das mit einer Anlage zur funkelektronischen Niederhaltung ausgestattet sei, soll im Schwarzen Meer bereits vor zwei Jahren das höchstmoderne amerikanische Gefechtsführungssystem AEGIS auf dem Zerstörer „Donald Cook“ lahmgelegt haben. Dieser merkwürdige Zwischenfall am 10. April 2014 wurde damals in Russlands Massenmedien sowie von Bloggern, darunter auch Blogger aus Deutschland, erörtert. Mehrere Male haben die US-amerikanischen Kriegsschiffe seither umgekehrt, als sich ihnen scheinbar unbewaffnete russische Düsenjäger näherten. Als aber diese das Bord überflogen, machten die Amerikaner aus diesem Grund mächtig Wirbel.

Angaben oder der reinsten Wahrheit zufolge, wurden mehrere Male alle Bildschirme in US-Schiffen schwarz. Als das Radar-Überwachungssystem und alle andere Kampfmittel für elektronische Kriegsführung schlagartig ausgefallen waren, sollen einige Seeleute einen Nervenzusammenbruch erlebt haben. Sie fühlten sich den Russen hilflos ausgeliefert.

Das uferlose Schrecken

Dies bezieht sich auch auf die Luftwaffe. Die Möglichkeit, nicht nur die Lufthoheit für sich zu behaupten, sondern auch die anfliegenden Flugzeuge und Drohnen des Gegners auf eine verblüffende Art und Weise unschädlich zu machen, bedeutet in der modernen Kriegsführung eine erniedrigende Niederlage für die scheinbar stärkere Seite.

Die Russen haben nun bestätigt, dass sie diese Energiewaffen bei der Gefechtsausbildung erprobt haben. Ein Teil der funktionierenden Bedienpulte für die Waffen wurde auch bei der neuesten Arm-Hightec-Militärmesse zum ersten Mal öffentlich gezeigt. Den russischen Militärexperten zufolge haben sie keine Gegenstücke in der Welt.

 

#Krieg