Wird #Russland infolge des #Syrien-Krieges wieder seine frühere Weltmachtstellung erlangen? Dieser #Krieg ist jedenfalls für die Russen zum Kreuzzug geworden und das bezieht sich nicht nur auf die Machtelite, sondern auch auf das gemeine Volk. Russland kämpft gegen die Dschihadisten, seit mehreren Jahren und auf eigenem Hoheitsgebiet. Dabei erwiesen sich die Völker Russlands oft als heldenhaft. Die Nachrichten von den Gräueltaten der kriegerischen Islamisten gegenüber der christlich-orthodoxen Bevölkerung Syriens, haben den Bedarf nach Handlung unter dem Einsatz der Streitkräfte bei allen Bevölkerungschichten Russlands verständlich gemacht.

Warum ist die Kontrolle über Aleppo so wichtig?

Das liegt hauptsächlich daran, dass die Kämpfe in Westsyrien den Großteil der Regierungstruppen binden. Dazu kommt noch, dass Syrien durch den Krieg weitgehend zerstört wurde und die Mehrheit der Bewaffnung, Munition usw. aus Russland auf Kredit geliefert werden muss. So ist das möglichst schnelle Ende dieser Kämpfe auch von  einem wirtschaftlichen Standpunkt aus von enstcheidender Bedeutung. Das Ziel, Aleppo zurückzugewinnen, spielt eine zentrale Rolle auch für die Kontrolle über die Nachschublinien der durch IS-Terrororganisation kontrollierten Gebiete im Osten. Das Durchbrechen des Belagerungsringes um Deir-ez-Zor und die Zurückeroberung der IS-Haupstadt Rakka, könnte ein psychologischer Wendepunkt sein.

War die Zerstörung Aleppos und anderer umkämpften Städte unvermeidbar?

Der Kampf gegen die sektiererischen Armeen ist genauso schwer wie einst gegen die Japaner im Pazifik usw. Ja, sie sind halbwahnsinnige Fanatiker und selbst nachdem ihre Lage eindeutig hoffnungslos wird, wollen sie keine weisse Fahne hissen. Die Einzelfälle, in denen sie sich ergeben, stehen höchstwahrscheinlich im Zusammenhang mit dem Putin-Erdogan-Abkommen. Dies erlaubt den türkischen Armeeangehörigen einen ehrenvollen Rückzug aus den Reihen der Rebellen. Infolgedessen werden auch die Terrormilizen immer unzureichender versorgt.

Ein krasses Beispiel dafür

Der Kampf um eines der Bauviertel der Stadt Al-Qabun (in der Nähe von Damaskus). Das Videomaterial der russischsprachigen Presseagentur zeigt ihn ausführlich. Der Angriff der Infanterie, die Schützenpanzer benutzt und durch Kampfpanzer unterstützt wird, scheint nicht sehr interessant zu sein. Doch der Schein trügt!

Ein Beispiel: Die beiden gegnerischen Truppen haben Präzisionsschützenkommandos auf dem Schlachtfeld. Die Scharfschützen der Regierungstruppe versuchen die leichten, panzerbrechenden Waffen der Rebellen auszuschalten. Dies gelingt ihnen nicht. Zwei Panzerabwehrgranaten werden abgefeuert. Der Kampfpanzer wird trotzdem (infolge geschickter Ausweichsmanöver) nicht getroffen. (10. Minute) Dann versuchen die Islamisten eine andere Taktik, um die für sie äußerst gefährliche Panzerwaffe loszuwerden: Durch gezielte Schüsse wollen sie die Zieloptiken zerstören und damit die Feuerleitung der Panzerkanone unmöglich machen. Sie setzen dabei höchstwahrscheinlich eine sog. Anti-Material-Waffe ein.

Da geschieht aber ein Wunder! Die äußerst starken Geschosse prallen einfach ab! (11. Minute) Das liegt wahrscheinlich an der Beschichtung mit nanotechnologisch gehärteten Stoffen aus Russland, die im Rahmen der Modernisierung der besten syrischen Panzer eingesetzt wurde.

Am Ende gelingt es den Soldaten, die Rechner ihrer Gegner zu erbeuten (13. Minute). Sie erfahren, dass viele andere Gebäude und Straßen voll mit Springminen sind. Um das Leben seiner Soldaten zu sparen und sie nicht in verlustreiche Häuserkämpfe zu verwickeln, gibt der Führer der Regierungstruppen den Befehl, die übrigen Stellungen des Feindes im Feuerkampf zu vernichten. (14. und 15. Minute)