Der Trump-Sieg bei den #US-Wahlen hat viele Menschen schockiert. Bei einer aktuellen Umfrage auf einem Reiseportal (5.000 Nutzer wurden unmittelbar nach der Wahl spontan gefragt) gaben 55 % an, nun nicht mehr in die USA reisen zu wollen.

Auch unter Hollywoods Prominenz, von denen die überwiegende Mehrheit demokratisch gesinnt ist, herrscht noch Schockstarre. Manch einer meldete sich sehr schnell zu Wort, wohl um sich von seiner Erstarrung zu befreien, Pop-Sängerin Miley Cyrus beispielsweise.

Miley Cyrus ist am Boden zerstört

Sie postete auf Twitter ein Video aus der Wahlnacht. Mit tränenerstickter Stimme verkündet sie traurig: "Hillary Clinton hätte es verdient gehabt, als erste US-Präsidentin in die Geschichte einzugehen!". Trotzdem bat Miley Cyrus in ihrer Videobotschaft darum, dem neuen Präsidenten mit Respekt entgegenzutreten. Sie machte dem Immobilien-Tycoon sogar das Angebot, im zu helfen, falls er sein Herz für andere Menschen öffnen wollen. Auch Lady Gaga äußerte sich großzügig. Sie lobte Clinton und rief zur Versöhnung mit von Donald Trumps Anhängern auf. Vielen Amerikanern, aber auch Europäern, macht #Donald Trump erhebliche Angst. Obwohl Hillary Clinton im Wahlkampf auf die Unterstützung zahlreicher Prominenter rechnen konnte, hat ihr dies letztendlich nicht geholfen.

Christoph Waltz: antidemokratische Energie von Facebook & Co.

Neben Sängern haben sich auch viele Schauspieler zum Wahlergebnis geäußert. Oskar-Preisträger #Christoph Waltz hält es schlichtweg für eine Katastrophe. Die sozialen Medien trügen für ihn eine erhebliche Mitschuld am Wahlausgang, erklärte er in einem Interview mit der österreichischen Nachrichtensendung „Zeit im Bild". Er rechnet scharf mit den Medien ab. „Brunzdummen Irrsinn" nannte er den Wahlsieg von Donald Trump. Auch von unserer deutschen oder in Deutschland tätigen Prominenz könnte man etwas mehr politisches Bewusstsein erwarten. Bereits am Donnerstag hatte Obama seinem designierten Nachfolger im Weißen Haus erklärt: „Wenn Sie Erfolg haben, dann wird das Land Erfolg haben". So schnell hat der noch amtierende Präsident offenbar resigniert. Waltz teilt diese Meinung ganz und gar nicht. Der Schauspieler ist überzeugt, hat Trump mit dem Erfolg, was er im Wahlkampf ankündigte, dann sei das das Ende.

Eine Kehrtwende ist von Trump nicht zu erwarten

Auch wenn Trump sich versöhnlich gezeigt habe, lammfromm ist er sicher nicht. Was er vorher gesagt habe, dürfe einfach nicht unter den Teppich gekehrt werden. Man könne das Gesagte nicht ungesagt machen. Doch mit dem Gedächtnis haben es viele ziemlich schwer. Die sozialen Medien bewertet Schauspieler Waltz durchweg negativ. „Diese sogenannten sozialen Netzwerke haben ja auch eine sehr, sehr hohe antidemokratische und undemokratische Energie", ist er überzeugt. Sie hätten den Irrsinn verbreitet. Noch schwerer wiegt für ihn das fehlende gesellschaftliche Bewusstsein. Wie für viele andere ist es auch für Waltz unbegreiflich, "dass man auf Demagogie dieser Art hereinfällt".

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