#Mossul - Zwei Wochen nach Beginn der Offensive haben irakische Streitkräfte den staatlichen TV-Sender in Mossul eingenommen, das erste Gebäude, das von großer Bedeutung für den IS war, so der Chef der irakischen Anti-Terror-Kräfte, Talib Schaghati in einem Gespräch mit dem Staatssender Al-Iraqiya. Nun beginne die endgültige Befreiung der Stadt.

Zum ersten Mal seit zwei Jahren stehen die irakischen Verbände in jener Stadt, die sich fest in der Hand der Kämpfer des islamischen Staats befand. Mossul ist die letzte große Bastion im Irak. In den letzten beiden Wochen kam es immer wieder zu Straßenkämpfen in bereits eroberten Gebieten, da sich Scharfschützen der Terrormiliz in Gräben und Gebäuden versteckt hatten.

Nach Einschätzung des US-Militärs hat der #IS seine Bewegungsfreiheit größtenteils verloren. Während der Weg nach Westen, Richtung Syrien (dort werden noch große Gebiete vom IS kontrolliert) noch nicht abgeschnitten ist, können sich die Kämpfer nicht mehr frei zwischen Mossul und ihrer Hochburg Al-Raqqa bewegen.

Türkei postiert Panzer und Geschütze im Grenzgebiet zum Irak

"Die Türkei muss gegen jede Möglichkeit im Voraus Vorbereitungen treffen", meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf den Verteidigungsminister Fikri Isik .In der Region Baschika nordöstlich von Mossul sind seit längerem türkische Soldaten stationiert. wodurch es zu Spannungen kam, denn der Irak fordert deren Abzug,  Ankara jedoch lehnt das ab. Die türkischen Truppen unterstützen lokale Milizen und die kurdischen Peschmerga.

UNO gibt Details über das Vorgehen der IS bekannt

Nach Angaben der Vereinten Nation habe der IS versucht, 25.000 Zivilisten nach Mossul zu bringen, um sie als lebende Schutzschilde zu benutzen. Der Konvoi war Montag früh im Schutz der Dunkelheit gestartet, die meisten Fahrzeuge seien jedoch umgekehrt, als sie von Flugzeugen der Armee bedrängt wurden. Außerdem sollen die Kämpfer des islamischen Staats am Samstag 40 ehemalige Angehörige der irakischen Sicherheitskräfte getötet, und anschließend in den Tigris geworfen haben, so eine UN-Sprecherin in Genf. #Islamischer Staat