Viele Menschen sind ein Leben lang auf der Suche nach ihrer Spiritualität. Für viele ist es ein lebenslanger Weg der Suche und des Ausprobierens. Des Ankommens bei sich. Dem Eins werden mit ihrer Seele.

In unserer heutigen Art und Weise, Leben zu gestalten und zu führen, geht sehr häufig der Bezug zum eigenen Sein, „Wer bin ich? Was will ich? Was ist der Sinn meines Lebens?“, verloren. Anhalten. Die Stille suchen. Bei sich ankommen. Darüber den Zugang zu sich selbst erspüren und finden. Es ist auch eine Reise in die Tiefen der eigenen Seele. Eins werden mit sich, mit allem was ist. Mit allem was einen ausmacht.

Die Spiritualität unterstützt und begleitet diese Suche. Begleitet die Momente, Fragen und Themen, für die es augenscheinlich erstmal keine intellektuellen Antworten gibt, für die wir uns ausliefern müssen, auf die wir vertrauen müssen, um zur inneren Ruhe zu kommen, um loszulassen, frei zu werden.

Der individuelle Weg der Spiritualität findet eine Form, alte Denkmuster zu überwinden und einen neuen Blick auf die Dinge, einen neuen Abstand zu bekommen, damit die Themen im Ganzen durchdringen und wir sie verstehen. Damit wir aus der Ruhe und mit offenem Herzen reagieren.

Auch dies wird ein lebenslanges Probieren, Suchen, ja Erspüren. Hier ist der Weg des Erspüren das Geschenk, das Gefühl, Stück für Stück, bei sich anzukommen. Je nach Prägung durch den eigenen individuellen #Lebensweg, gibt es hier nicht die eine gute Lösung, Lebensphilosophie oder Religion.

Es geht darum, den Balsam für die Seele zu finden, den einen Weg, der Wunden heilt, der die Wunden und Zerrissenheit schließt, der Kraft gibt, Trost spendet und der das Licht ist. Nicht das Dunkel.

Die Richtigkeit des Weges wird bestimmt durch das Herz, das Gefühl, die Berührtheit der Seele, nicht durch den Intellekt, nicht durch die klare Analyse und nicht durch den Kopf. Erst mit dem Überwinden der Lebenskonditionierungen wird der Geist ruhig, der Verstand klar, das Herz weich und offen.

Fühlen, erspüren, einlassen. Nicht durchdenken, nachlesen, kopieren ist die Richtung. Erst das Zugestehen von Angst, Verletzheit, Trauer, Wut, das Aushalten des Gefühls, ohne es zu verlassen. Einfach im „darin“ bleiben. Dies ist der Weg zur Überwindung.

Der Mut, neue Wege zu beschreiten, Gewohnheiten und Scheinsicherheiten in Frage zu stellen, das ist Loslassen. Das ist ankommen bei sich selbst. Das ist das innere frei werden. Frei im Geiste, frei im Herzen, heilen in der Seele.

Durch die erlangte Freiheit zeigen sich erst die inne wohnenden Werte, Fähigkeiten, Stärken und Schwächen.

Ich wünsche Ihnen nun Mut, einen offenen Geist und ein waches Herz. #Coach #Spiritualität