• 1 Wer ist die Person

Betrachten Sie die Persönlichkeit der Person, die Sie beschenken wollen. Ihre #Weihnachtsgeschenk-Idee soll nicht Sie selbst erfreuen, sondern zu der Person und deren Lebensweise passen, die Sie beschenken möchten.

Wer sich also beispielsweise am liebsten in Naturprodukte hüllt und so natürlich, ökologisch wie nur irgend möglich lebt, dem werden Sie mit einem glitzernden Strass-Engel wahrlich keine Freude machen.

  • 2 Maß halten im Geschenkwert

Ihre Großzügigkeit in allen Ehren! Aber beim #Geschenkwert muss immer abgewogen werden, inwiefern sich der Beschenkte dafür revanchieren könnte. Denken Sie daran: Wenn Sie sich in finanzielle Unkosten gestürzt haben und Ihr Beschenkter kann so ein großes Weihnachtsgeschenk nicht mit ruhigem Gewissen annehmen, dann haben weder Sie, noch derjenige, dem Sie eine Freude machen wollten, ein gutes Gefühl dabei (gilt nicht für Kinder).

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  • 3 Vertrautheit / Intimität beim Schenken berücksichtigen

Bedenken Sie immer auch in welcher Beziehung Sie zu der Person stehen, die mit dem Weihnachtsgeschenk Ihre Wertschätzung erfahren soll. Es spielt auch eine Rolle in welchem Umfeld die #Bescherung stattfindet. Stellen Sie sich mal vor: Ein junges hübsches Mädchen packt im Kreise ihrer Familie – vielleicht sogar der erweiterten Familie – Dessous aus. An und für sich mag das ja ein tolles Geschenk vom Freund sein. Könnte er allerdings sehen, dass sein Schatz nun seine amouröse Spitzen mit einer Schamesröte, die sich nur schwer von den roten Weihnachtskugeln unterscheiden lässt, in den Händen hält – vor versammelter Mannschaft wohlgemerkt -, er wüsste sofort: Das war nicht der passende Rahmen zur Bescherung eines solchen Geschenks.

  • 4 Umtauschoption mitschenken

„Soll ich, oder soll ich besser doch nicht...?“ Wetten, Sie kennen das.

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Die Frage: Soll man nachfragen, ob man das Weihnachtsgeschenk umtauschen kann – den Kassenzettel bekommen kann? Dabei beugen Sie diesem Zwiespalt ganz einfach vor, indem Sie zu Ihrem Weihnachtsgeschenk ein nett gestaltetes Kärtchen - eine „Umtauschoption“ - dazu packen. So weiß der Beschenkte, dass es okay ist ...

  • 5 Gutscheine – aber schön verpackt

Auf die Verpackung kommt es an! Ja - manchmal ist es einfach so, da denken wir weiß Gott wie lange nach, und es fällt uns einfach nichts passendes ein. Weihnachten rückt immer näher. Letzten Endes bleibt uns dann nichts anderes mehr übrig, als auf einen Geschenkgutschein auszuweichen. Aber das, und das wird für Sie nicht einmal neu sein, ist oft nicht die schlechteste Variante. Nur: Ein wohlwollendes Weihnachtsgeschenk lebt nun einmal davon, dass es, neben dem Geschenk selbst, einen emotionalen Türöffner hat. Und der ist meistens: außenrum! Ergo: Festlich eingepackt, in ein Weihnachtskärtchen gesteckt usw., wird selbst so ein öder Gutschein zu einem schönen Geschenk, das Ihrem Gegenüber würdig ist.

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- Gilt übrigens auch für ein Geldgeschenk.

  • 6 N i e m a l s SOS-Geschenke

Auch wenn Sie mal jemand vergessen haben, für den Sie ein Weihnachtsgeschenk beschaffen wollten. Ein auf den allerletzten Drücker besorgtes sog. „SOS-Geschenk“ verrät Sie immer – wirklich immer! Es sei denn jemand findet tatsächlich Gefallen an den kratzigen Wollsocken, den arg seltsam gemusterten Krawatten, die man nicht mal zu Karneval freiwillig um seinen Kragen binden würde, oder den unisex bestickten – äh, sagen wir mal: Taschentücher!? Wobei das ja lediglich drei willkürliche Beispiele der gängigsten Fail-Geschenke sind.

  • 7 Eigene Zeit schenken

Das Weihnachtsgeschenk mit dem geringsten Vorbereitungsaufwand sind Sie! Wenn es wirklich verdammt eng wird, ein Geschenk zu organisieren, bleibt immer noch eine Option übrig: Stellen Sie sich selbst in Form eines Gutscheins (5 beachten) zur Verfügung. Zum Beispiel zum Babysitten, Rasenmähen, Kochen oder Schneeschippen … Dabei spielt es gar keine Rolle, wie groß Ihre Not war. Schließlich verschenken Sie das wertvollste was Menschen zu vergeben haben. Nämlich ihre Zeit. Denken Sie bei der Bescherung daran.