Heute, am 21.Dezember ist der dunkelste Tag im ganzen Jahr, denn die Sonne schneit nur acht Stunden lang. Diese Zeit des Jahres bezeichnen wir auch als #Wintersonnenwende. Es ist der Zeitpunkt, ab dem unsere Tage langsam wieder länger und heller werden. Während sich die Nordhalbkugel immer mehr gen Sonne bewegt, wandert die Erde weiter.

Die Wintersonnenwende- der Beginn des Winters

In einigen Kulturkreisen wird die Wintersonnenwende auch als Thomasnacht oder Julfest bezeichnet. Sie markiert nicht nur einen neuen Zyklus und die Rückkehr des Lichtes, sondern auch das Erwachen neuen Lebens. Indem die Sonneneinstrahlung wieder stärker wird, fühlen wir uns wieder hoffnungsvoller und können das Ende der Dunkelheit zelebrieren.

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Auch die nachfolgenden 12 Rauhnächte sind ein Symbol für die Zeit der Transformation, eine Zeit, die sich besonders gut dafür eignet in uns zu gehen.

Dafür eignet sich der #Winter selbstverständlich ganz besonders, denn aufgrund der Tatsache, dass wir uns zu dieser Jahreszeit meistens drinnen aufhalten, erhält unser Körper nur wenig natürliches Licht.

Spaziergänge im Freien helfen uns auch an trüben und grauen Tagen der Melancholie entgegen zu wirken.

Während der Winterzeit ist unser Schlafbedürfnis eher erhöht und auch unsere Ernährung sollte angepasst werden. So haben wir eher das Bedürnis nach etwas fettreicheren, aber trotzdem gesunden, wärmenden und nahrhaften Speisen und Getränken. Wie wäre es mit gedünstetem Gemüse, einer leckeren Suppe und ganz viel wärmendem Ingwertee?

Die Wintersonnenwende im keltischen Glauben

Die Wintersonnenwende wird vor allem an Kraftplätzen wie dem Stonehenge in England zelebriert.

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Schon die heidnischen Germanen nahmen den Tag der Wintersonnenwende als Anlass das Sonnen-Geburtsfest zu feiern.

Die Kelten beispielsweise fasteten am 24.Dezember. Sie betrachteten die Wintersonnenwende nicht nur als astronomisches Ereignis, sonders als Lebenswende. Sie glaubten, dass die kosmischen Wirkungen der Sonne erst zwei Tage später nach der längsten Nacht wahrzunehmen sind.

Spirituell gesehen ist die Wintersonnenwende eine Zeit der Besinnung und des Loslassens: Man lässt das Alte los und bereitet sich auf das Kommende vor, denn auch das neue Jahr bietet neue Möglichkeiten, neues Glück und neue Abenteuer.

Die Wintersonnenwende und die Rauhnächte

Als Rauhnächte werden die Tage von Weihnachten bis nach dem Jahreswechsel bezeichnet. Diese zwölf kraftvollen und heiligen Nächte beginnen am 25.Dezember um 0.00 Uhr und finden ihr Ende am 6.Januar, dem Dreikönigstages um Mitternacht.

Wie kam es eigentlich zu dem Begriff Rauhnächte? Nun, das geht vermutlich auf den Weihrauch zurück, der zusammen mit verschiedenen Kräutern zu dieser Zeit bei Ritualen verräuchert wurde, um Böses zu vertreiben.

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In vielen Regionen sind diese Rituale und Traditionen noch stark verbreitet: so werden desöfteren Kirchenglocken geläutet bis zur Mitternachtsmesse.

Ob man nun an den kraftvollen Effekt dieser besonderen Zeit glaubt oder nicht: Tatsache ist, dass wir uns kurz vor #Weihnachten befinden- dem Fest der Liebe, doch im Grunde sollte natürlich jeder Tag ein Tag der Liebe sein.

Nehmen wir es uns noch zum Vorsatz nicht nur für dieses Jahr, sondern auch für das kommende und alle weiteren Jahre zu versuchen in unserer Mitte zu bleiben und unseren Mitmenschen mit Liebe und Respekt gegenüber zu treten.