Blanker Hass am Fest der Liebe in Österreich. Ausgerechnet an Weihnachten, dem christlichen Fest der Versöhnung, Toleranz und des Neubeginns im Geiste Christi, griffen fünf Jugendliche aus Afghanistan in einem Zug der österreichischen Bundesbahnen nahe der Stadt Linz einen Zugbegleiter an und drohten, ihn umzubringen. Laut Polizeidirektion Oberösterreich geschah die Gewalttat am Weihnachtsfeiertag (25.12.) um fünf Uhr und zehn Minuten nachmittags zwischen den Stationen Kremsmünster und Kematen auf der Route Richtung Linz. Die Täter seien zwischen dreizehn und achtzehn Jahre alt gewesen und man sei ihrer habhaft geworden.

Kein Respekt vor der Staatsmacht?

Bei der Vernehmung stelle sich heraus, dass es sich um Flüchtlinge handelte.

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So sei etwa der Dreizehnjährige aus einer Unterkunft in Kärnten ausgebrochen und von dieser vermisst gemeldet worden. Nach der Tat wurde er vorerst in einer Einrichtung für minderjährige Geflohene in der Stadt Linz untergebracht. Die anderen vier #Flüchtlinge stammten aus dem Raum der österreichischen Hauptstadt Wien und konnten aus nicht näher zu klärenden Umständen kurz nach sieben Uhr Abends erneut einen Zug besteigen. Hierbei sei es, so die zuvor genannte Quelle, erneut zu einer Bedrohungssituation gekommen. Das Opfer nun: eine weibliche Mitarbeiterin der Österreichischen Bundesbahnen. Bei der Gemeinde Nettingsdorf seien die jungen Flüchtlinge aus dem Zug entwischt und geflohen. Über ihren Verbleib ist gegenwärtig nichts bekannt.

Offene Fragen!

Auch auf entsprechende Recherchen hin ließen sich die Hintergründe dieses Vorfalls nicht klären.

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Etwa die Frage, warum ein afghanisches Kind aus einem Heim in Kärnten am Weihnachtstag in einem Zug Richtung Linz mit anderen Minderjährigen unterwegs sein kann, um ÖBB-Mitarbeiter zu bedrohen - ohne dass die ganze Bande sofort festgenommen worden wäre. Der österreichische Staat hat eine doppelte Verantwortung, den Minderjährigen als auch seinen eigenen Staatsbürgern gegenüber. Hier scheint es noch einigen Klärungsbedarf zu geben. Blasting.News bleibt dran. #ÖBB #Österreich