Was ist eine Holografie?

Wer von uns kennt nicht die zauberhafte Optik von 3D-Bildern, die bei der richtigen Betrachtungsperspektive und dem passenden Lichteinfall von einem zweidimensionalen Objekt ausgehend eine plastische, dreidimensionale Abbildung erzeugen. Dieser Effekt wird durch eine spezielle Verfahrensweise mithilfe der Verwendung des Wellencharakters des Lichts erzeugt. Das Wort Holograhie stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet in sinngemäßer Übersetzung „geschriebene Botschaft“.

Welche Bedeutung hat das holografische Modell für unsere Welt?

Die Theorie über den holografischen Aufbau unseres Universums wurde vom Physiker David Bohm (Zeitgenosse Einsteins) und dem Neurowissenschaftler Karl Pribram entwickelt.

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Bohm fokussierte seine Untersuchungen auf die Bereiche der Quantenphysik, sein Partner Pribram wiederum erforschte die Funktionalität der Gehirnstrukturen, insbesondere auf welche Weise das menschliche Gehirn seine Erinnerungen, Eindrücke verarbeitet und speichert. Seine Ergebnisse waren verblüffend – nämlich, dass das Gehirn die Informationen genauso abspeichert, wie dies in einem Hologramm der Fall ist! Die Visualisierung unserer gedanklichen Bilder findet schließlich nicht irgendwo in der fleischlichen Substanz der Gehirnregionen statt, sondern, sie werden als innere Bilder nach außen projiziert. Den Schneidepunkt zwischen Quantenphysik und Gehirnforschung bildet hierbei die gleiche mathematische Berechnung, die sogenannte Fouriertransformation, mit deren Hilfe der Ablauf der Informationsspeicherung sowohl im Gehirn wie auch in Hologrammen identisch ist.

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Hinzu kommt die besondere Eigenschaft des mit Laser angestrahlten Hologramms: Jedes einzelne Fragment enthält die gesamte Information des ganzen 3D-Modells! Wenn wir hierbei auch in Betracht ziehen, dass Energie ja nichts anderes ist als verdichtete Materie, dann gewinnt das Holografische-Modell erst recht an Bedeutung. Diese Erkenntnis ist in der Menschheitsgeschichte jedoch nicht neu: In den alten vedischen Schriften (über tausendjährige Sammlung religionsphilosophischer Überlieferungen aus dem altindischen Kulturkreis) wird bereits unsere dreidimensionale Welt als „Maya“, als eine Illusion bezeichnet, in die sich der Mensch sozusagen „hineinträumt“.

„Wie im Großen so im Kleinen“ – Der Mensch im Lichte der holografischen Welt

Genau auf diese Erkenntnisse deutet auch die Weisheitslehre von Hermes Trismegistos - Philosoph der vorantiken Zeit, dessen Person der Sage nach auf göttlichen Ursprung, den ägyptischen Thot und/oder den griechischen Hermes, zurückgeführt wird. In seinem berühmtesten Werk Tabula Smaragdina, das die Basis der späteren hermetischen #Wissenschaft bildet, formuliert er seinen Schlüsselsatz folgendermaßen: „Siehe, das Oberste kommt vom Untersten, und das Unterste vom Obersten; ein Werk der Wunder von einem Einzigen. (…) Gemäß der Entstehung der großen Welt entsteht die kleine Welt.“

Also alle Gesetzmäßigkeiten gelten sowohl im Großen (im Weltall), im Makrokosmos, wie auch im Kleinen (im Menschen), im Mikrokosmos.

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Genauso, wie in einer einzigen Zelle des menschlichen Körpers die komplette DNA-Struktur enthalten ist, ebenso enthält ein winziger Samen das Gesamtpotenzial eines schönen Baumes. Auch nach Bohms Erkenntnissen ist unsere dreidimensionale Welt nur die Projektion einer tieferen Realitätsebene. Auf dieser "Wellenlänge" befindet sich auch die Matrix, in der die einzelnen Teilchen ohne zeitliche Verzögerung miteinander kommunizieren können (Erklärung für Telepathie). Der berühmte Psychoanalytiker Carl Gustav Jung spricht in diesem Zusammenhang vom kollektiven Unbewussten, zu dem jeder Mensch Zugang finden kann. Ebenso verhält es sich mit dem tiefsten Kern unseres Bewusstseins, der das gesamte Potenzial seiner Schöpfung in sich trägt – so wie im Samenkorn die gesamte Blüte schläft - und nur darauf wartet, von uns entdeckt zu werden! #Forschung #Mystery