War er der tragische #Held des Berliner Attentats? Der aus Polen stammende und nach Berichten aus Ermittlerkreisen mit Messerstichen und Schüssen getötete rechtmäßige Fahrer des Todes-LKW musste das Attentat offenbar bis zum Ende erleben und rettete dabei möglicherweise einigen Menschen das Leben. Der 37 Jahre als Mann habe offenbar in das Lenkrad gegriffen, um den Attentäter daran zu hindern in noch mehr Menschen hineinzurasen. Eine Untersuchung seiner Leiche hat nach Angaben aus dem Springer Verlag ergeben, dass der LKW-Kapitän am Ende seines Lebens mit dem Attentäter gekämpft haben muss. Es scheint, so heißt es aus mehreren Quellen in Ermittlerkreisen, der mutige Pole habe den Attentäter noch stoppen wollen, doch hätte dieser daraufhin erst mit einem Messer auf den Mann eingestochen und ihn dann erschossen.

Werbung
Werbung

Ins Lenkrad gegriffen und erschossen?

Sobald der Lastkraftwagen eine Schneise der Verwüstung hinterlassen hatte, habe sich der Täter sofort vom Tatort wegbewegt. Die Tatwaffe, ein moderner LKW der Marke Scania, gehörte dem Cousin des ermordeten Fahrers. Der Inhaber der Spedition musste seinen Fahrer und Familienmitglied anhand von Bildern identifizieren, melden polnische Agenturen. Er sei angeschwollen gewesen und blutüberströmt, sagte der merklich unter Schock stehende LKW-Eigner im Fernsehsender TVN. Interessant ist hierbei eine Aussage des Spediteurs, die dafür spricht, dass das Martyrium seines Fahrers und Cousins mehrere Stunden angedauert haben könnte. Das Opfer sei ein extrem zuverlässiger Mensch gewesen. Daher sei es schon merkwürdig gewesen, dass sein Cousin ab ca.

Werbung

16 Uhr nicht mehr erreichbar war. Dies sei für ihn völlig untypisch gewesen und man habe schon ab diesem Zeitpunkt ein unbestimmt schlechtes Gefühl gehabt.

Ein beherzter Mann!

Der mögliche Held von #Berlin hatte am Tag des Attentats in der Nähe der Firma "Thyssen Krupp Schulte" in Berlin geparkt. Exakt und zuverlässig wie er gewesen sei, berichtete sein Cousin auf TVN, sei er einen Tag zu früh in Berlin eingetroffen. Er hätte gehofft, die Ladung trotzdem einliefern zu können, um dann schneller zurück bei seiner Familie zu sein. Doch die Firma wollte oder konnte die Ladung nicht eher als vereinbart annehmen. So war der Fahrer gezwungen eine lange Pause auf einem Parkplatz in der Nähe einer Asylantenmeldestelle einzulegen.

Hatte die Familie eine schlimme Vorahnung?

Sein Cousin berichtet, in einem letzten Kontakt sei der Fahrer schon angespannt gewesen. Das Warten hätte ihn entnervt und so habe er sich möglicherweise entschlossen, einen Döner in einem nahegelegenen Imbiss zu bestellen.

Werbung

Aufnahmen, die um Mitternacht Ostküstenzeit beim Onlineportal LiveLeak online waren, stützen diese Aussage vollständig. Was danach passierte ist allerdings unklar. Polnische Webseiten melden, die GPS-Daten des LKW würden zeigen, dass das Fahrzeug ab 16 Uhr anfing ungewöhnliche Dinge zu tun. Genannt werden ein Mehrfaches An- und Ausschalten sowie Spuren, die wie kurze Probefahrten aussähen. Als in Ermittlerkreisen weitgehend gesichert gilt, dass der rechtmäßige Fahrer das erste Opfer des Attentäters war und dass er Schlimmes erlebt haben muss zum Ende seines Lebens. Dass er ein Held ist, der noch Schlimmeres verhindert haben könnte, ist noch Spekulation, aber es spricht einiges dafür. Deutschland kann diesem mutigen Mann vermutlich sehr dankbar sein. #Lukasz U.