Die #Illuminaten sind für viele nur ein Hirngespinst. Dabei sind sie realer als es die meisten Menschen vermuten. Es ist Fakt: Die Illuminaten gab es wirklich und sie wurden im Bayern des 18. Jahrhunderts vom Ingolstädter Professor Adam Weishaupt gegründet. Während ihrer öffentlichen Existenz versuchten sie, Einfluss zu erringen, nach zehn Jahren wurden sie verboten. Bis zum heutigen Tag glauben Verschwörungstheoretiker, das Grüppchen aus Bayern habe sich nie aufgelöst, sondern sei in den Untergrund gegangen. Seitdem verbreitet sich die Legende, der Geheimbund wäre im Verborgenen weiter gewachsen und lenke heute die Weltpolitik. Mit dieser Fantasie arbeiten auch Schriftsteller wie Dan Brown, dem Autor von „Illuminati“.

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Doch wer an bloße Fantasterei glaubt, der irrt gewaltig.

Sie existieren!

Im Jahr 2014 berichtete die WELT von einem heißen Dokument, das der Historiker Reinhard Markner vor einigen Jahren in einer Sammlung alter Freimaurerakten entdeckt hat. Seither streiten die Freimaurer, welche Loge das Recht an diesen Dokumenten hat. "Ein Antrag, die Handschrift mit der Signatur GStA PK FM 5.2. D 32 Nr. 76 einzusehen, braucht entsprechenden Vorlauf. Nicht nur das Archiv, auch die Freimaurer müssen ihre Erlaubnis geben. Die können wegen des schieren Alters des Dokumentes - rund 200 Jahre - auf Anfrage der Welt zunächst nicht herausfinden, welche Loge genau zuständig ist", berichtete die WELT. Zur Sicherheit hätten die "Große Landesloge der Freimaurer von Deutschland" und die "Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer" Ansprüche gestellt.

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Eine Verbindung von Illuminaten und Freimaurern ist somit klar.

Infiltration der Unis!

Aber es kommt noch besser. Die Illuminaten hatten von Anfang an die Absicht, Wissenschaft und Gesellschaft zu unterwandern: "Um Einfluss zu gewinnen, setzte Weishaupt auf Infiltration. Seine Schüler sollte im Geheimen, 'unvermerkt', andere Gruppierungen anleiten und beeinflussen (...) Besonderen Wert legt Weishaupt auf die (...) Kontrolle seiner Mitglieder. Eine Art Denunziationssystem soll die Schüler auf Linie halten. Jeder von ihnen ist aufgerufen, Laster der anderen (...) dem Prorektor zu melden", so wie WELT. Weishaupt selbst sagte zu seinen Zielen: "Wer also allgemeine Freyheit einführen will, der verbreite allgemeine Aufklärung: aber Aufklärung heißt nicht Wort- sondern Sachkenntniß, ist nicht Kenntniß von abstracten, speculativen, theoretischen Kenntnissen, die den Geist aufblasen, aber das Herz um nichts bessern". Es ging also um eine naturalistische Ideologie, die in die Wissenschaft sickern sollte.

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Sie heißen jetzt The Brights!

Wer meint, dass dies schon unfassbar realer ist, als man je dachte, wird endgültig schockiert sein zu erfahren: sie existieren auch heute noch. Mit der gleichen Ideologie und mit denselben Methoden. Nur ihren Namen haben sie geändert. Der lateinische Name der "Erleuchteten" ("Illuminati") wurden in das englische Pendant "#The #Brights" ("Die Erleuchteten") gewechselt. Alles andere ist heute so wie im 18. Jahrhundert. Die "Brights" sind eine verdeckte Gruppe, die ein atheistisch-naturalistisches Weltbild in die Wissenschaft einschleusen will. Sie sind weltweit aktiv, agieren aber meistens unter dem Namen von Tarnorganisationen wie etwa "humanistischen" Verbänden oder Skeptiker-Organisationen.

Illuminaten mit Webseite?

Zweifel? Zu verrückt? Einfach Google öffnen und "The Brights" nachschlagen: es gibt keinen Unterschied zwischen den "Illuminaten" und "The Brights". Man beachte auch das Logo der Brights. Auch dieses ist einfach eine Modernisierung des Illuminaten-Emblems. Diese Typen sind heute noch so gefährlich wie eh und je. Nicht gefährlich wie in den Verschwörungstheorien der Romane, sondern gefährlich als Geheimbund mit eiskaltem Weltbild, der die Wissenschaft unterwandert, um sein Weltbild als einzige Wahrheit zu verbreiten. Die Brights sind die Illuminaten. So einfach ist das. Die Geheimdienste sollten diese Bande endlich auffliegen lassen. Es wäre an der Zeit.