Nachdem in ersten Berichten die "hypothetische DNA" noch an die unglaubhafte "Hundespur" nach Wochen plötzlich in den Hörsaal der Uni erinnerte, klingen heute die Bewertungen der Übereinstimmung der Täterspur verlässlicher. Gehen wir also voraus, der Mörder von Lucil K. in Kufstein ist auch der Mörder von Carolin G. in Endingen.

Was folgt aus einer Übereinstimmung der DNA in Kufstein und Endingen?

Ein Mörder kam aus dem Raum Kufstein in den Raum Freiburg, hier jedoch an einen Fernfahrer zu denken ist nicht die wahrscheinlichste Erklärung, das verbindende Element ist viel wahrscheinlicher die Flüchtlingsroute über Kufstein.

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Denn:

Komplize bei Mord in Freiburg an Maria L. wahrscheinlich

Neben der Verbindung der Taten an Lucile K. (Kufstein) und Carolin G. (Endingen) gilt: Auch die Taten an Carolin G. (Endingen) und Maria L. (Freiburg) gehören sehr wahrscheinlich zusammen. Nach der Verhaftung des Tatbeteiligten Hussein K. konnte die Polizei nicht die Herkunft des Fahrrads klären, welches Hussein nach der Tat 500 m vom Tatort entfernte und dann für die Polizei auffindbar genau dort abstellte, wo er vom Radweg auf die 2 km lange Strasse durch Ebnet zu seiner Wohnung abbog. Wäre das Fahrrad vor der Tatnacht bereits im Besitz von Hussein gewesen, hätte es keinen Grund gegeben, das Fahrrad nicht wieder nach Hause zu nehmen.

In der Tatnacht selbst hatte er nur 45 Minuten zwischen Ankunft um 02:10 Uhr mit der Strassenbahn aus der Stadt und der Tat um ein Fahrrad aufzutreiben, das trotz intensiver Fahndung der Polizei niemand vermisst und das keinen Nutzen für die Tat selbst bot.

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Deshalb die naheliegende Überlegung: Ein auswärtiger Komplize, der vom Tatort zu Fuß floh und der keine Angst hatte durch ein zurückgelassenes Fahrrad in Freiburg identifiziert zu werden, brachte das Fahrrad mit in die Tat und hier liegt es nahe an einen Zusammenhang zu Endingen zu denken. Gerade weil auch dort ein Täter aktiv war, der fast keine Spuren hinterliess.

Nur durch den Fall Maria, versteht man die Serie Lucile K. bis Carolin G.

Die Schlussfolgerung lautet:

Wenn es in Freiburg Komplizen gab - ich nenne es "Hussein-Milieu" - und dann eine Verbindung dieses Milieus zur Tat in Endingen, so ist dann wenn plötzlich eine Verbindung des Falles Carolin zum Fall Lucil in Kufstein bekannt wird völlig klar: Der wahrscheinlichste Zusammenhang zwischen dem Raum Kufstein und dem Raum Freiburg ist die Flüchtlingsroute, die Balkanroute.

Bei Bischofshofen teilt sich diese Route, ein Teil kommt dann über Salzburg und ein Teil über Kufstein.

Das sind die eigentlich naheliegenden Zusammenhänge hier, wenn man versucht dies auszublenden und Kriminalistik und Logik zu überlagern mit "political correctness", so landet man im Irrsinn.

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Der Tat-Impuls im Raum Freiburg

Betrachtet man die Tatserie, so waren die Taten des mutmaßlichen Komplizen von Hussein in Kufstein und Endingen keineswegs eindeutig sexuell motiviert, sondern von sexuellen Handlungen begleitete Morde, in Kufstein zusätzlich mit Raub verbunden. Das diese Taten vor allem verbindende Merkmal ist jedoch, wie wenig DNA-Spuren der Täter hinterließ. Nur in Freiburg, wo Hussein selbst tätig wurde, gab es mehr Spuren und eine eindeutigere Sex-Tat.

Fragen: Weshalb geschah 2 Jahre nichts und dann 2 Taten hintereinander innerhalb von 3 Wochen im Raum Freiburg? Weshalb nahm der Haupttäter bei der Tat in Freiburg Hussein mit ins Boot, während er selbst sich so zurückhielt, dass auch die Tötung nicht seine Handschrift durch schlagende Gewalt mit einer Stange aufwies?

Die naheliegende Lösung lautet: Die Tat in Freiburg hatte ursprünglich gar keine sexuelle Motivation, Hussein hat nur die Chance genutzt aber bei beiden Fällen im Raum Freiburg ging es um Rache am Staat nach den Oktober-Verhaftungen aufgrund sexueller Übergriffe an der Dreisam. Die 2. dieser Verhaftungen fand nur 3 Tage vor dem Mord an Maria statt.

Der Täter aus Kufstein und Endingen scheint Organisator in Freiburg und damit Wortführer oder Kommandeur einer Gruppe/Einheit zu sein. #Maria L. #Lucile K. #Carolin G.