#Düsseldorf. Am Donnerstag lief ein 36-Jähriger Wuppertaler mit einer Axt bewaffnet im Hauptbahnhof Düsseldorf Amok und verletzte dabei mehrere Menschen.

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Axt Angriff hatte keinen terroristischen Hintergrund

Laut Angaben der Polizei handelte der Mann ohne einen Hintergrund von Terrorismus. Der Mann ging mit einer Axt bewaffnet wahllos auf Passanten los und verletzt dabei mehrere Menschen. Drei seiner Opfer wurden babei schwer verletzt. Die Polizei geht dabei von einer Einzeltat aus, bei der es sich nicht um einen Anschlag mit weiteren Hintergründen handelt und sei damit nicht mit den jüngsten Ereignissen in Verbindung zu bringen. Der Täter leidet nach Angaben des Polizeisprechers unter einer psychichen Erkrankung.

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Zuvor befand sich der Täter in einer psychichen Aufnahmestation.

Tat begann schon im Zug

Schon in der S-Bahn begann der Mann auf Reisende einzuschlagen und setzte danach seinen Kreuzzug im Gebäude des Düsseldorfer Hauptbahnhofes fort. Gegen 20:50 Uhr ging dann bei der Leitstelle der Polizei die Meldung ein, dass sich ein Gewaltdelikt im Bahnhof abspielte.

Axt-Täter sprang bei seiner Flucht von einer Brücke

Nach seiner Attacke auf mehrere Passanten verlies der Täter das Gebäude und lief über die Gleise zu einer Brücke, von der er aus mehrere Meter in die Tiefe sprang. Dabei verletzte sich der Axt-Attentäter und konnte so von der Polizei gefasst werden. Die Polizei nahm in dem Zusammenhang zwei weitere Personen fest, die sich verdächtig verhielten, jedoch wurden die beiden Personen wieder frei gelassen, da sich der Tatverdacht nicht bestätigte..

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Am Tag darauf verlief alles wieder nach Plan

Am Abend der Tat wurde der Hauptbahnhof in Düsseldorf gesperrt und zahlreiche Einsatzkräfte der Polizei und Rettungskräfte waren im Einsatz. Am Morgen nach der Tat verlief alles jedoch wieder nach Plan und die Züge nahmen wie gewohnt wieder Passagiere mit.

Nicht der erste Axt-Angriff in den vergangenen Jahren

Es gab in Deutschland schon mehrere solcher Taten, bei denen geistig verwirrte Menschen mit einer Axt auf Zivilisten losgingen. Erst letztes Jahr hatte ein 17-Jähriger mit einer Axt bewaffnet in einer Bahn auf Menschen eingeschlagen. Die Zahl der Verletzten war bei dieser Tat niedriger und konnte einer Verbindung zum IS zugeordnet werden.

Axt-Angriff von der Ploizei runtergespielt

Eine Mutter postete ein Bild von ihrem Sohn, der bei der Tat schwer verletzt wurde und ins Krankenhaus gebracht werden musste. Auf dem Bild sieht man den jungen Mann an Geräten angeschlossen. Das Kommentar der Mutter lautet, dass die Polizei die Tat runterspiele.