Laut der "Augsburger-Allgemeinen", hat die Polizei immer noch keine genauen Kenntnisse darüber, warum sich am Dienstag im Osterfeldpark in Augsburg-Kriegshaber beinahe eine Massenschlägerei zwischen 100 Heranwachsenden ereignet hat. Der Polizei zufolge soll es sich bei den Jugendlichen größtenteils um Personen mit Wurzeln in der Türkei, Syrien und dem Irak handeln. Die Polizei war von der Menge komplett überrumpelt. Ein Polizeisprecher äußerte, dass er sowas noch nicht erlebt hätte.

Es fielen Rufe wie "Drecksdeutschland" und "Nazi-Bullen"

Zu gewaltsamen Ausschreitungen sei es nicht gekommen. Die Polizei waren ziemlich schnell mit zehn Streifenwagen am Ort des Geschehens.

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Laut den Beamten sei nur deswegen die Situation nicht in einer Schlägerei geendet. Jedoch kamen von den Jugendlichen Rufe wie "Drecks-#Deutschland" und "Nazi-Bullen". Laut dem Bericht seien diese Rufe durch Gerichte von der Meinungsfreiheit gedeckt(!), da sie niemanden direkt ansprechen.

Polizei geht von einem Racheakt aus

Abgeschlossen ist für die Beamten der Fall noch nicht. Sie sind besorgt wegen der hohen Aggressivität der beteiligten Personen. Nun sollen spezielle Jugendkontaktbeamte versuchen die genauen Umstände aufzuklären. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Aktion vom Dienstag ein Racheakt für eine Schlägerei gewesen war, welche sich einen Tag zuvor am Rathausplatz ereignet hatte. Ein 15-jähriger mit irakischen Wurzeln erlitt dort eine Platzwunde. Bei der Aktion vom Montag gehen die Beamten von Rivalitäten zwischen den Nationalitäten oder möglicherweise einer ganz anderen Ursache aus.

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Nun will die Polizei verhindern, dass es zu weiteren Ausschreitungen kommt. Laut den Ermittlern soll es sich um junge Asylbewerber und "länger hier lebende" oder hier geborene Jugendliche mit ausländischen Wurzeln handeln. Die Jugendlichen sollen alle aus verschieden Stadtteilen in dem Park zusammengekommen sein.

Laut der Polizei gebe es bisher keine Hinweise darauf, dass es sich bei den Konfliktparteien um verfeindete Banden gehandelt habe #Flüchtlinge #Kriminalität