Was war die blaue Legion? Es handelte sich um freiwillige Spanier und Portugiesen, die zwischen 1936 bis 1939 für das dritten Reich kämpften. Obwohl man damals die These der sogenannten „Herrenrasse“ großschrieb, hatte Hitler anscheinend nichts dagegen, dass die Freiwilligen aus den Südländer mitmischten.

Obwohl Spanien im zweiten Weltkrieg damals nicht an der Seite von Deutschland teilnahm, erlaubte damals General Franco, dass Freiwillige sich in der deutschen Armee eingliedern durften. So konnte man die Neutralität wahren, und gleichzeitig Hitler für die Hilfe im spanischen Bürgerkrieg belohnen.

Portugal war damals auch neutral, jedoch erlaubte der damals portugiesische Diktator „Salazar“ ebenfalls, dass Freiwillige Portugiesen sich in der Blauen Legion meldeten in der Überzeugung einen Beitrag zu leisten im Kampf gegen den Kommunismus.

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Die Division wurde mit dem Zug bis nach Polen transportiert, anschließend mussten sie zu Fuß bis Smolensk marschieren, um sich später der XVI. deutschen Armee in Leningrad anzuschließen.

Die Blaue Legion war ein Beinamen wegen der "Falangisten"-Uniformen

Da die Soldaten dieser Division keine spanischen Uniformen tragen durften, zogen sie die blauen Hemden der „Falangisten“ an. Die „Falangisten“ waren damals in Spanien eine gewerkschaftliche nationalistisch-faschistische Bewegung. Daher entstand der Beiname „Blaue Legion“.

So berichtete ein portugiesischer Freiwilliger von damals: “Die Spanier wurden von den deutschen nicht gut angesehen. Sie waren respektlos während des Marschierens und sangen. Sie machten viel mit Frauen aus den Gegenden herum, die Sie durchliefen. Dennoch trafen sich alle in Leningrad wieder, die Mehrheit starb dort oder wurde gefangen genommen.“

Weiterhin berichtet João Rodrigues aus Mafra, damaliger Freiwilliger der Blauen Legion:“ Die deutsche Organisation war hervorragend, was Verpflegung, Munition, Transport und Krankenbehandlung anging.

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Die russischen Angriffe waren extrem aggressiv. Sie kamen immer in großen Mengen mit Kindern, Frauen und gar Älteren. Da starben immer viele, weil sie nicht unsere Strategie der Aufsplittung verwendeten, sondern immer zusammen waren. Was wir da sahen, waren eigentlich keine gut ausgebildeten Militärs, sondern schlecht ausgebildete Amateure. Viele russische Divisionen wurden von uns festgenommen. In der nähe des Flusses „Volchov“ war die Kluft zwischen Sieger und Verlierer enorm.“

João Rodrigues musste wegen eines Magengeschwürs die Division Richtung Spanien verlassen, und wurde später deswegen ausgemustert, obwohl er in Deutschland nochmals trainiert wurde für weitere Kämpfe. #Angela Merkel