Die Zeit, die wir jetzt erleben, ist voll an Faktoren, die in den nächsten Jahren für zunehmende Unsicherheit sorgen werden. Ist die Demokratie gescheitert oder wurde sie langsam durch den geheimen Lobbyismus ermordet? Gibt es sie noch, zusammen mit der bedrohten Meinungsfreiheit, als „ungefilterter Journalismus“ in das jetzige Schema des Regierens nicht passt? Sollen wir an das, was uns seit dem Schulbank gelehrt wird noch glauben, oder an etwas ganz anderes?

Roma aeterna bedeutet: Ewige römische Idee

„Ich bin Soldat, kein Politiker.“ Das sagte Marcus Valerius, der Militärtribun im Heer von Julius Caesar. Trotzdem war eine Sache für ihn sonnenklar, nämlich: „Mein Leben ist nicht so wichtig im Vergleich zum ewigen Ruhm des römischen Reiches.“ An der Spitze einer kleinen Truppe der Reiter kämpft er unerschrocken und geschickt gegen Tausende von Barbaren.

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Bald sehen die Gallier ein, dass Valerius hart, aber gerecht ist und die verlustreichen Kampfhandlungen beenden will. Ihre germanischen Verbündeten sind wiederum krumm und unberechenbar. Die Gallier überlaufen die Römer und die germanischen Abenteurer werden geschlagen. La schiava di Roma (Die Gefangene der Römer) ist einer der wenigen Spielfilme, wo die alten Römer nach dem historischen Tatsachenbestand beurteilt wurden.

Sonst scheint bei der Populärkultur fast alles zum Thema Rom von hinten bis vorne erlogen zu sein

Die alten Römer werden meistens als gemeine Sklavenhälter, blutrünstigste Heiden usw. geschildert. Nur: sie haben #Europa erschaffen! Ist das etwa der Zerstörung Jerusalems durch Titus Flavius zuzuschreiben oder liegen die Gründe dafür, wie bei dem falschen Schuldkult des weissen Mannes, woanders?

Der große Kaiser Ashoka: Chakravartin Ashoka Samrat

Als erster Herrscher, der unbestritten ethische Anlegen in die Politik einbrachte, wird er bis heute verehrt.

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Der Mark Aurel Asiens blieb, nach 24 Jahrhunderten, die seit seiner Herrschaft vergangen sind, der König der menschlichen Herzen!

Schon als ein junger Mann war er edel, hilfreich und gut. Er wurde auch so durch seine Mutter sowie einen klugen und wahrhaftig frommen Priester erzogen. In dieser Episode wird der fromme Mann durch machtgierige Halbbrüder Ashokas und ihre Komplizen umzingelt und bestialisch ermordet. Der Jüngere verspricht seinem sterbenden Meister sein ganzes Leben lang gerecht und hilfreich zu bleiben, indem er die gemeinen Mörder jagen, doch den Unschuldigen Erbarmen zeigen wird. Der sterbende Priester prophezeit ihm, dass er zum größten Machthaber Indiens werde. „Ich sterbe glücklich, weil ich dich kennengelernt habe und dir helfen konnte.“ Das sind die letzten Worte des halbverbrannten Mannes und trotz seiner Schmerzen lächelt er am Ende.

Dann wird der heilige Mann durch Kaiser Bindusahra und alle gute Leute am Hof beweint. Nur die meisten Priester weinen nicht, denn sie sind im Grunde genommen, wie wohl die meisten Priester in der Welt, nicht besonders gläubig, sondern eher um eigenes Wohlergehen besorgt.

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Sie waren neidisch auf die Erfolge des klugen Meisters und befürchteten Ashokas Herrschaft; seine Aufrichtigkeit, Folgerichtigkeit, und dass er allen Missbräuchen der Oberschicht Einhalt erweisen würde. Bald trifft Ashoka die Entscheidung nach der Machtübernahme auf die bisherige Staatsreligion zu verzichten und die staatlich gesicherte Religionsfreiheit einzuführen, um die Priestersippe zu schwächen. Als sein Zeichen wird er als Kaiser die ewige Sonne annehmen, die bis heute symbolisch für die Einheit der verschiedenen Völker sowie Religionen Indiens im Rahmen der gemeinsamen, leitenden Hochkultur steht.

Ähnlich ist auch die #Geschichte Indiens geprägt. So war der Dienst für das Gemeinwohl und Tod von Mahatma Gandhi und Indira Gandhi sowie ihren Sohnes. Denn alle gierige Räuber, Mörder und Heuchler hassen die ewige, unbesiegbare Sonne der Wahrheit, des Guten und der Schönheit. Und die Natur der vergänglichen Dinge zu durchschauen und dieser ewigen Sonne zu dienen ist die einzige richtige Antwort auf unsere Sterblichkeit. #Indien