"Jesus aber sprach: Es hat mich jemand angerührt; denn ich fühle, dass eine Kraft von mir gegangen ist." (Die Bibel, Neues Testament, Lukas 8:46)

Dass es Menschen gibt, die #hochsensibel sind, wissen wir schon aus der Heiligen Schrift. Was bedeutet es nun für den Alltag "mehr zu spüren" als andere? Früh schon zeichnete sich dieses Anderssein ab. Im Kindergarten oder in der Grundschule können die weniger sensitiven kleinen Menschen ganz schön grob und gemein werden. Als wäre die Supersensitivität keine Superkraft, sondern ein Makel. Diese schlimmen frühen Erfahrungen tragen viele Hochsensible mit sich herum. Fremden gegenüber wirken hochsensible Kinder manchmal schüchtern, introvertiert und weniger aufgeschlossen für Neues als ihre Altersgenossen - doch das täuscht!

Ihre innere Welt ist so lebhaft, so bunt, reich und überflutet, dass ein wildes Herumtoben einfach zu viel des Guten wäre.

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Pädagogen, Lehrer und oft auch die Eltern reagieren darauf meist negativ und wollen dem vermeintlich "faulen" Nachwuchs Beine machen. Dabei brauchen Supersensitive Zeiten des Rückzugs und verdienen dafür Achtung und Respekt.

Wieviel spürt der Mensch?

Auch als Erwachsene stoßen Supersensitive oft auf Ablehnung. Sie werden als "Mimosen" verlacht und dumm angemacht, sie sollen sich "nicht so anstellen" und "sich mal zusammenreißen". Dies führt leider immer noch zu dem Gefühl irgendwie schwach und "fehlerhaft" zu sein. Deshalb ist es sehr wichtig, dass Supersensitive sich darüber klar werden, dass sie eine Gabe besitzen - und keinen Fluch. So wie die X-Men wegen ihrer Superkräfte auch manche Einschränkung hinnehmen müssen, so können auch die Supersensitiven und Empathen im Alltag nur dann gut klarkommen, wenn sie mit ihrer Gabe leben und nicht gegen sie.

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Gott hat Dich so gemacht!

Eine "Therapie" für die Hochsensibilität gibt es bislang nicht und sollte es auch niemals geben, denn Super- und Hypersensibilität sind ebenso wie empathische Talente keine Krankheit, sondern Geschenke Gottes, die allerdings im Einzelfall zur Bürde werden können - gerade in unseren schnelllebigen Zeiten. Empfehlenswert sind behutsame soziale Kontakte, liebevolle Zuwendung und viel Verständnis, um in einem guten Kontakt mit den eigenen Emotionen zu bleiben und zu akzeptieren so zu sein, wie einen der Herr im Himmel erschaffen hat. Wichtig ist zudem, zuvor sichergestellt zu haben, dass es sich wirklich um eine gesunde Form der Supersensitivität handelt und nicht um die Folgen einer seelischen Belastung oder gar Überlastung.

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Dieser Artikel ist von Sister Evangelia, Pastorin bei der Christian Universal Life Church, einer internationalen Freikirche ohne #Kirchensteuer. #Kirche