„Eine neue wissenschaftliche Wahrheit pflegt sich nicht in der Weise durchzusetzen, dass ihre Gegner überzeugt werden(...), sondern vielmehr dadurch, dass ihre Gegner allmählich aussterben und dass die heranwachsende Generation von vornherein mit der Wahrheit vertraut gemacht ist.“ (Max Planck)

Was ist Noetik?

Der Begriff #Noetik stammt aus dem griechischen Wort „Nous", "Nus" und steht für Geist, Verstand. Im metaphysischen Sinne wird mit Nous ein ewig gültiges kosmologisches Prinzip gemeint, das für die ordnende Lenkung der Welt steht - eine Art Weltvernunft oder göttlicher Weltgeist. Die Ursprünge dieser philosophischen Betrachtungsweise reichen bis auf die Zeiten der griechischen Antike zurück.

Unter Noetik bezeichnet man die junge Grenzwissenschaft, die die neuesten Forschungsergebnisse aus der Quantenphysik und der Bewusstseinsforschung miteinander verbindet.

Noetik und Quantenphysik

In der Quantenphysik (Quanten: die kleinsten Elementarteilchen) spricht man von einem sog. Nullpunkt-Feld, womit eine Kraft der auf subatomarer Ebene wirkenden Materie bezeichnet wird, die das ganze Universum ausfüllt - Eine Art Energie, die Informationen trägt. Noetiker vermuten, dass das gesamte Universum auf einem Informationsaustausch in der subatomaren Eben basiert. Diese Erkenntnis über das informationsvoll gefüllte Universum gewann bereits schon der griechische Gelehrte Aristoteles (384-322 v. Chr.) Erst im Jahre 1911 konnte es durch die Experimente des deutschen Physik-Nobelpreisträgers und Begründer der Quantenphysik Max Planck bewiesen werden, dass das vermeintliche Vakuum, der Raum in jedem Atom zwischen Kern und Elektronenhülle, von lebendiger Aktivität gefüllt ist. Die Quantenphysik geht nun davon aus, dass dieses Vakuum voll von Elementarteilchen ist, die sich miteinander im Informationsaustausch befinden.

An dieser Stelle wird die Brücke von der Quantenphysik (Makrokosmos-Universum) zur Bewusstseinsforschung (Mikrokosmo-Mensch) geschlagen!

Macht des Bewusstseins

Schon der Wiener Quantenphysiker Anton Zeilinger behauptete, dass man die Lichtteilchen als reine Information betrachten könnte. In diesem Zusammenhang spricht man von Biophotonen, eine Art Informationsvermittler, die z.B das Phänomen des synchronen Verhaltens von Tierschwärmen erklärbar machen könnten. Ebenso sieht das der Biophysiker Fritz-Albert Popp, der die Biophotonen als auf Licht basierendes zelluläres Informationssystem auffasst.

Im Rahmen eines Experiments der Ärztin Elisabeth Targ vom California Medical Center in S. Francisco im Jahre1998 wurden von 40 Heilern AIDS-Patienten über einen Zeitraum von sechs Monaten durch mediale Gedankenkraft behandelt. Ergebnis: Das Wohlbefinden der Patienten verbesserte sich wesentlich im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, der diese Behandlung nicht zuteil wurde. Erwähnenswert ist noch das "Global Consciousness Project" (Globales Bewusstseinsprojekt) der Princeton University – hier wird die Beeinflussung von Zufallsgeneratoren (Geräte an 37 Orten installiert) durch menschlichen Willen erforscht. Am 11. September 2001 trat ein verblüffendes Ereignis ein: Die Generatoren wichen in einem noch nie beobachteten Ausmaß vom Zufallsprinzip ab. Die Begründung hierfür sahen die Forscher an den Anschlägen in New York. Durch die konzentrierte Aufmerksamkeit der Welt darauf korrelierten die Zufallsgeneratoren und zwar so, dass sie fast alle dieselben Ergebnisse lieferten – Beeinflussung durch das kollektive, auf ein bestimmtes Ereignis konzentrierte Bewusstsein.

Dementsprechend ist die geistige Energie der Gedanken/Gefühle in der Lage körperliche Manifestationen hervorzurufen. Können also Schöpfungsprozesse nicht nur von Gott, sondern ebenso von uns Menschen, seinen Kindern, vollgebracht werden? Im Lichte dieser Erkenntnisse kann die Selbsterforschung unseres Bewusstseins den ersten Schritt zur Annäherung der allumfassenden göttlichen Matrix bieten: Ganz im Sinne des Orakels von Delphi, „Erkenn dich selbst - Dann erkennst du Gott!“ #Forschung #Wissenschaft