Wie das "Presseportal" der Polizei meldet, wurde ein 37-Jähriger bei einem nächtlichen Einbruch fast totgeschlagen. Die Ermittler gehen nun mit einem Fotos von einem der Täter an die Öffentlichkeit. Bei dem Einbruch soll es sich nicht um seine erste Tat gehandelt haben.

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Opfer war tagelang im Krankenhaus

Die Polizei sucht nach dem Einbruch in ein Haus in Mülheim (Nordrhein-Westfalen) nun gezielt nach dem 21 Jahre alten Mann. Bei der Tat am 24. Februar wurde der 37-Jährige Familienvater so brutal zusammengeschlagen, dass dieser mehrere Tage lang aufgrund schwerster Kopfverletzungen in kritischem Zustand im Krankenhaus verbrachte.

Gesuchter soll noch mehr Taten verübt haben

Am frühen Morgen soll der 37-Jährige Familienvater in seiner Wohnung von den Einbrechern angegriffen worden sein. Zuvor hatte er verdächtige Geräusche aus dem Erdgeschoss der Doppelhaushälfte gehört und wollte daraufhin nach dem Rechten sehen. Währenddessen alarmierte seine Frau die Polizei. Kurz Zeit später hörte sie Geschrei, als ihr Mann nicht mehr antwortete verschanze sie sich mit ihren beiden Kleinkindern im Schlafzimmer. Die eintreffende Polizei fand den Mann kurz darauf blutüberströmt im Wohnzimmer vor.

In den vergangenen Wochen sicherten Kriminaltechniker im Haus und der unmittelbaren Umgebung individuelle Spuren, welche nach der Auswertung durch das LKA einem 21-Jährigen rumänischen Staatsbürger zugeordnet werden konnten. Dieser soll mit bisher unbekannten Männern auf der Flucht sein. Der Gesuchte soll schon in anderen Städten polizeilich bekannt sein und könnte auch für frühere Taten in Betracht kommen. Durch den internationalen polizeilichen Informationsaustausch konnten bei dem 21-jährigen strafrechtliche Verbindungen ins europäische Ausland festgestellt werden.

Der Verdächtige wird wie folgt beschrieben: ca. 175 cm groß, schlank und sportlich. Die Polizei benötigt bei der Fahndung nun dringendst die Unterstützung der Bevölkerung. Unter der Telefonnummer 0201/829-0 ist die Polizei Essen jederzeit für Hinweise erreichbar. Die Fahndung wurde auch in den sozialen Medien veröffentlicht. #Deutschland #Kriminalität