Wie die "Kieler Nachrichten" berichten wurde am Mittwochmorgen im Kieler Stadtteil Neumühlen-Dietrichsdorf in der Nähe einer Gemeinschaftsschule und eines Kindergartens um 9.02 Uhr eine Frau stark blutend aufgefunden. Nur kurze Zeit später war die 34-Jährige tot.

Täter war der Ehemann der Frau

Die Polizei konnte fünf Minuten nach dem Notruf einer Zeugin der Tat in Tatortnähe einen 40-jährigen Tatverdächtigen vorläufig festnehmen. Der Mann soll der Frau mit einem Messer tödliche Schnittverletzungen am Hals zugefügt haben. Laut dem Blatt soll es sich dabei um den 40-Jährigen Ehemann der Frau handeln. Gemeinsam soll er mit der Frau drei gemeinsame Kinder haben (5,11,16). Die Bluttat fand nur einige Meter entfernt von dem Wohnhaus der Getöteten statt. Laut der Polizei soll es sich bei der Frau um eine Türkin handeln. Der tatverdächtige Ehemann ist ebenfalls türkischer Abstammung und besitzt die deutsche und türkische Staatsangehörigkeit.

Die Ermittler bestätigten, dass das Opfer in der Johannisburger Straße verblutet ist. Ihr Leiche wurde gegen 11.30 Uhr in einem Transporter weggebracht.

Gegen den Ehemann gab es eine richterliche Verfügung

Der Tatverdächtige wurde heute vernommen und soll am Donnerstag dem Haftrichter vorgeführt werden. Laut den "Kieler Nachrichten" waren die Getötete und der Täter verheiratet gewesen. Gegen den 40-Jährigen gab es jedoch eine richterliche Verfügung, dass er sich seiner Ehefrau nicht nähern durfte.

Schüler wurden zum Glück keine Zeugen der Bluttat

Zunächst war unklar, ob auch Schüler der angrenzenden Gemeinschaftsschule Zeuge der Gewalttat wurden. Die Schule veröffentlichte auf ihrer Internetseite einen Hinweis, dass Schüler und Lehrer nicht von der Gewalttat betroffen sind sowie das es den Kinder gut gehe.

Zeugen werden nun vernommen

Der Polizei zufolge gab es Zeugen des Beziehungsdramas. Diese werden nun von den Beamten befragt. Ein Sprecher der Polizei konnte jedoch keine Angaben zu der Fragen machen, ob auch Schulkinder unter diesen Zeugen sind. #Deutschland #Kriminalität