„Jede Entdeckung ist deswegen Entdeckung, weil sie allem bisherigen Wissen entgegensteht. Auch heute sehe ich es so, wenn ich etwas sage, und es wird verworfen, dann denke ich mir sofort, das ist sehr gut! Das könnte eine Entdeckung sein!“ (Albert Szent-Györgyi, Nobelpreisträger)

Veränderung des Weltbildes

Bis in die Anfangsjahre des vergangenen Jahrhunderts galten naturheilkundige Behandlungsmethoden wie Radiästhesie, Homöopathie als erfolgreiche und anerkannte Maßnahmen. Diese Behandlungsmethoden (bitte auf die Semantik achten: be-Hand-lung!) waren neben den damaligen konservativen, ärztlichen Therapien sehr erfolgreich. Im Jahre 1910 veröffentlichte die Carnegie-Foundation, die sogenannte Flexner-Meldung - eine Studie von Abraham Flexner über die medizinische Ausbildung in Kanada und der U.S.

Im Rahmen dieser Studie wurde u .a. darüber berichtet, dass mehrere Tausende von Patienten durch alternative Heilmethoden gesunden konnten. Das Ziel dieses Reports war, diese belegten Forschungsergebnisse zur offiziellen wissenschaftlichen Anerkennung zu führen. Aber die Vereinigung reagierte anders als erwartet: Sie lehnte die Anerkennung dieser Behandlungsmethoden ab und bezeichnete diese als unwissenschaftlich - Und überging damit die unbestreitbare Tatsache, dass die besagte Flexner-Meldung selbst von Ärzten also von Fachmännern ausgestellt wurde.

Wie konnte es nun zu dieser Urteilsbildung kommen? Die Erklärung für diese allgemeingültige Verurteilung steckte hinter dem sich zur damaligen Zeit ausbreitenden Weltbild des wissenschaftlichen Materialismus`. Die Devise dieses rationalistischen Weltbildes war Folgendes: Das, was man nicht messen kann, existiert einfach nicht!

Wie sich das Weltbild der Wissenschaft änderte

Der ungarische Biochemiker Szent-Györgyi schildert die gesellschaftlichen Veränderungen, die das Bild der modernen Medizin kennzeichnet, folgendermaßen: “In der #Forschung arbeiteten bis in die 20er Jahre hinein anständige Menschen. Der Stil der #Wissenschaft hatte sich jedoch geändert. Die unbestrittene Suche nach der Wahrheit wurde von Profit- und Machtgier begleiteter geschäftlicher Sichtweise abgelöst. Der Neid vernichtete die früheren geistigen Gemeinschaften. (...) Das erstrangige Ziel der Wissenschaft war, dass sie neue Wahrheiten findet, das heutige Ziel der Wissenschaft ist der um jeden Preis größere Profiterwerb. Das wichtigste Ergebnis der heutigen Medizin ist, dass sie anfängt alle schmutzigen Tricks der Gesundheitsindustrie kennenzulernen.“

Und nun machen wir jetzt einen kleinen Zeitsprung in die 60er Jahre! Die Forschungsarbeit des Physikers Georg von Békésy (Nobelpreisträger) beruhte auf der Erkenntnis, dass das Ohr nicht analog hört: denn die Informationen der vernommenen Worte werden durch das Gehirn holographisch verarbeitet. Auf dieser Erkenntnis basiert die Technik der modernen Implantate – übrigens nicht nur das Hören sondern auch das Sehen betreffend: Mithilfe eines elektronischen Geräts wird die Stimme aufgenommen, die Tonfolge in digitale Signale übersetzt (010101) und diese an die zuständigen Gehirnregionen weitergegeben. Die Digitalität ist die Grundlage der gesamten heutigen Technik.

Die Aufhebung des Determinismus der Genetik

Die Aufhebung der deterministischen Hoheit der Genetik geht auf die Forschungsarbeit des Biologen Howard Temin (Nobelpreis 1975) zurück. Durch seine Experimente mit Viren hat er entdeckt, dass die Umweltfaktoren die Struktur der DNA verändern können. Seit 1960 arbeitete er an der Beweiskräftigkeit seiner Experimente, die von der gängigen wissenschaftlichen Obrigkeit abgelehnt und verspottet wurden. Anerkennung fand er erst in den 70ern, da sein neu entdecktes Enzym auch bei HIV eine wichtige Rolle spielte.

Nun deuten all diese Erkenntnisse - angefangen von der holographischen Funktionsweise des Gehirns bis über die Resultate aus der Bewusstseinsforschung, Epigenetik und der Quantenphysik - darauf hin, dass nun doch der Geist der Kreator der Materie ist und nicht umgekehrt! #Gesellschaft