Wie "FOCUS Online" berichtet, hat die Bundeswehr bei ihrem Einsatz in Mali mit dem extrem heißen Wetter in dem ostafrikanischen Land zu kämpfen.

Hälfte der Fahrzeuge ist ausgefallen

Laut dem Bericht sind über die Hälfte der in Mali stationierten Fahrzeuge nicht einsatzbereit. Nachdem die Fahrzeuge technisch überprüft worden sind, sind diese vorläufig stillgelegt worden. Problem für diese sind die Hitze von über 50 Crad Celsius, Wüstenstaub und steinige Pisten. Auch funktioniert die Versorgung mit Ersatzteilen aus #Deutschland nicht so geplant und die Fahrzeuginstandsetzung im Camp Castor in Gao ist zudem extrem mangelhaft.

Auch Hubschrauber können nicht fliegen

In der ehemaligen französischen Kolonie unterstützt die Bundeswehr die UN-Mission "Minusma", welche sich für eine Stabilisierung von Konflikten unter den verschiedenen Bevölkerungsgruppen in Mali einsetzt und dem Terrorismus Einhalt gebieten soll.

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Die Führung der Bundeswehr sprach davon, dass man seinen Auftrag erfüllen könne, man aber regelmäßig an der Grenze des technisch möglichen arbeite.

Ein Kampfhubschrauber der Bundeswehr vom Typ "Tiger", welcher Anfang Mai bereits einsatzbereit sei sollte, hat demnach noch keine Sonderfreigabe erhalten zum Flug bei so hohen Temperaturen. Die Grenze liege derzeit bei 43,26 Grad Celsius. Wenn dieser Wert überstiegen wird, dann dürfen die Hubschrauber nicht fliegen. Daher habe man eine Ausnahmegenehmigung für Füge bei 48,26 Grad Celsius beantragt.

Deutschland hat laut dem "Global Firepower Index" eine der mächtigsten Armeen weltweit

Laut dem kürzlichst von "FOCUS Online" veröffentlichten "Global Firepower Index" hat Deutschland die neunt mächtigste Armee der Welt. Demnach soll Deutschland vor allem bei der Luftwaffe punkten.

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Was in die Statistik jedoch nicht mit einfließt, ist der technische Stand und die Einsatzbereitschaft der Streitkräfte, so dürfte dann die Luftwaffe doch nicht so gut abschneiden. Auch die deutschen Panzer sind kritisch zu sehen. Das deutsche "Flaggschiff", der Leopard, den die Türkei in Syrien einsetzte, wurde fast problemlos vom IS kampfunfähig gemacht

Bei den Militärausgaben liegt Deutschland auf Platz acht mit rund 36.3 Milliarden Dollar. Auf Platz fünf liegt Russland mit etwa 46,6 Milliarden Dollar. Hier wirft sich einem die Fragen auf, wenn man die beiden Armeen so betrachtet und gerade einmal 10 Milliarden Differenz bestehen, in welchen Kanälen das Geld bei bei der Bundeswehr versickert.