Der Chef des russischen Generalstabs, Sergej Rudskoj, hat nach dem US-amerikanischen Raketenangriff auf ein Flugfeld der syrischen Armee am vergangenen Freitag, die Amerikaner davor gewarnt, weitere solcher Maßnahmen zu vollziehen und das diese unzulässig sind.

Militante bringen neue Kampfstoffe

Laut den russischen Militärs bringen unterdessen Militante Kampfstoffe in mehrere Gebiete in #Syrien, diese wollen damit die Amerikaner zu einem erneuten Angriff auf die syrische Armee verleiten.

Laut dem Generalstabschef werden die chemischen Kampfstoffe nach Chan Scheichun, Dchira, Ost-Ghuta und in die Umgebung östlich von Aleppo transportiert.

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Der russische Staatschef Wladimir Putin warnte die USA bereits davor erneute Provokationen mit Giftgas in Syrien zu provozieren. Diese Vorgehen bezeichnet man auch als "False Flag"-Aktion.

USA planen Syrien erneut anzugreifen

Der russischen Führung liegen aus "mehreren Quellen" Hinweise vor, dass Provokationen mit chemischen Kampfstoffen in mehren Regionen Syriens geplant seien, darunter auch im Raum Damaskus, äußerte der russische Präsident am Dienstag. In einem Vorort der Hauptstadt Damaskus soll demnach ein Angriff stattfinden und die syrische Regierung dafür beschuldigt werden, so Putin nach einer Unterredung mit dem italienischen Präsidenten Sergio Mattarella. Damit beantwortete Putin die Frage der Journalisten, ob die Amerikaner Syrien wiederholt angreifen würden.

Aggression gegen souveränen Staat

In der Nacht von Donnerstag Freitag hat die US-Armee eigenen Angaben zufolge 59 Tomahawk-Raketen auf ein Flugfeld der syrischen Armee in der Provinz Homs abgeschossen. Den Angriff hatte der US-Präsident Donald Trump persönlich angeordnet.

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Laut Angaben der syrischen Streitkräfte wurden zehn Soldaten der syrischen Armee getötet sowie mehrere Flugzeuge zerstört. Den örtlichen Behörden zufolge waren auch mehrere zivile Opfer zu beklagen.

Die US-Regierung will damit eine Reaktion auf den mutmaßlichen Giftgasangriff vom Dienstag in syrischen Stadt Idlib reagiert haben. Die #USA beschuldigen die Regierung von Präsident Baschar al-Assad für den Angriff. Die syrische Führung weist den Vorwurf zurück. Den Angaben der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) hat Syrien seine C-Waffenvorräte bereits 2013 beseitigt.

Der russische Präsident Wladimir Putin nannte den Angriff der Amerikaner als „Aggression gegen einen souveränen Staat“. #Russland