Sean Spicer, der Sprecher des Weißen Hauses teilte mit, dass die #USA vor dem Angriff auf den syrischen Militärstützpunkt #Russland vorgewarnt haben. Jedoch taten sie dies nicht über die dafür vorgesehenen politischen Kanäle.

Politische Führung in Moskau wurde nicht informiert

Spicer erklärte, dass die amerikanischen Militärs den üblichen Kanal zur Verhinderung von Konflikten benutzen. Da Russland und die USA im selben Operationsgebiet agieren. Laut dem Sprecher, haben die USA im Zuge ihrer militärischen Verantwortung einen Konflikt verhindert. Jedoch habe man die politische Führung in Russland nicht über den bevorstehenden Militärschlag in Kenntnis gesetzt.

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Laut Spicer, war der Militärschlag ein eindeutiges Signal für die USA und den Rest der Welt, dass US-Präsident Trump alles in seiner Macht stehende unternehmen werden, was für die Interessen des Landes von Nöten sei.

Syrische Armee weist Giftgasvorwürfe zurück

Die amerikanischen Streitkräfte hatten in der Nacht von Donnerstag auf Freitag 59 Tomahawk Raketen auf ein Flugfeld der syrischen Armee in der Porvinz Homs abgeschossen. Der Angriff sollte eine Reaktion auf einen mutmaßlichen Giftgasangriff der syrischen Armee sein, der am Dienstag in der Provinz Ildib stattfand. Die USA beschuldigen den syrischen Staatschef Baschar al-Assad dafür verantwortlich zu sein.

Kämpfer der syrischen Opposition meldeten am Dienstag etwa 80 Tote und 200 Verletzte nach einer Giftgasattacke in der Stadt Chan Scheichun und machten dafür umgehend die syrische Armee verantwortlich.

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Die syrischen Streitkräfte wiesen die Vorwürfe jedoch zurück.

Giftstoffe werden aus der Türkei geliefert

Laut Angaben von #Syrien und Russland hat die syrische Luftwaffe bei einem Angriff auf die Terrorgruppe "al-Nusra-Front" in Chan Scheichun ein Depot der Terroristen getroffen, in welchem chemische Giftstoffe gelagert waren. Am Donnerstag erklärte der Außenminister Syriens Walid al-Muallem, dass die ersten Meldungen über einen Giftgasangriff bereits einige Stunden vor dem Angriff der syrischen Luftwaffe in Umlauf waren.

Der syrischen Führung zufolge beziehen die islamistischen Terrorgruppen al-Nusra und der Islamische Staat (Daesh) ihre chemischen Kampfstoffe aus der Türkei.

Russland droht mit Konsequenzen

Russland hat bereits verkündet, dass bei weiteren amerikanischen Angriffen in Syrien, angemessene Reaktionen erfolgen werden.