Wie das türkische türkische Verteidigungsministerium am Dienstag mitteilte, hat die Türkei den Bau einer 556 Kilometer langen Mauer an der Grenze zu Syrien abgeschlossen. Medienberichten zufolge soll die Mauer als Schutz gegen Schmuggler und Migranten, welche illegal die Grenze übertreten dienen. Auch Saudi-Arabien baut derzeit an einer etwa 900 Kilometer langen Mauer, welche zum Schutz gegen IS-Kämpfer dienen soll.

Drei Meter hohe Mauer mit Stacheldraht und Grenztürmen

Laut der Angaben der staatlichen Wohnungsbaugesellschaft "Toki", welche mit an dem Bau der Grenzanlage beteiligt war, verläuft die Mauer von Hatay bis Gaziantep.

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Auf der Internetseite von "Toki" heißt es, dass die verbauten Elemente mobil seien und jederzeit abgebaut und an einem anderen Standort wieder aufgebaut werden können. Zudem ist die drei Meter hohe Mauer mit Stacheldraht und Wachtürmen bestückt.

Die Grenze zwischen der #Türkei und Syrien ist etwa 911 Kilometer lang. #Europa hatte immer wieder Kritik an der türkischen Führung geübt, da dieser ihrer Meinung nach unzureichend ihre Grenzen sichern würde. Dadurch konnten immer wieder Islamisten von der Türkei aus in das Bürgerkriegsland einreisen und sich dem Islamischen Staat (IS) anschließt, lautet der der Vorwurf an die Türkei.

Grenze wieder unter Kontrolle

Demnach hat die türkische Armee mittlerweile die Kämpfer der Terrormiliz fast vollständig aus dem Grenzgebiet vertrieben. Die türkische Armee und verbündete Rebellen kontrollieren mittlerweile den Großteil der Grenzregion, andere Teile von kurdischen Streitkräften.

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Die Türkei hat die Grenze zu dem Nachbarland mittlerweile komplett geschlossen.

Saudi-Arabien baut 900 Kilometer lange Mauer

Doch nicht nur die Türkei baut eine Mauer an ihrer Grenze, auch Saudi-Arabien will demnächst ihre Grenze zum Irak mit einer etwa 900 Kilometer langen Mauer abriegeln. Die Gründe dafür sind die Kämpfer des IS, welche teilweise grenznahe Gebiete im Irak unter ihre Kontrolle gebracht haben.

Die neu gebaute Grenzschutzanlage wird aus aus drei durchgehen Zäunen mit Wachtürmen bestehen. Auf der Seite zum Irak wird zudem noch eine sandige Böschung aufgeschüttet, diese müsste erst einmal durch illegale Eindringlinge überwunden werden. Auf der Grenzseite von Saudi-Arabien sollen Fahrzeuge ausgerüstet mit Nachtsichtgeräten, Radar, Video- und Wärmebildkameras patroullieren. Das Land hatte bereit letzten Sommer über 30.000 Soldaten in die Grenzregion entsandt. #Flüchtlinge