(VS/NYC) Das Kulturhistorische Museum in Frauenaurach bei Erlangen weiß über die magische Kraft von Ostereiern einiges zu berichten. Die dortige Leiterin, Jutta Triantafyllidis, weiß von Bräuchen über Eier in allen Formen und Farben. Das Färben, Verzieren, Verschenken von Eiern habe eine sehr lange Tradition, die weit vor die christliche Zeit reiche. Früher schrieb man dem Ei als solchem geradezu magische Funktion zu. Die Museumsleiterin erklärt das Ganze folgendermaßen: aus dem Ei gehe Leben hervor. Es müsse, so dachten die Menschen im vorchristlichen Zeitalter, folglich auch Leben heil erhalten können. Dem Ei wurde so ein schützender Effekt zugeschrieben, auch um "das Böse" abzuwehren.

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Globaler Aberglaube?

Zu diesem Aberglauben gibt es in allen Kulturen viele Bräuche, die sich über Jahrtausende erhalten haben.

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So glaubte man früher, wenn man Eier unter einem Haus, in Mauern oder unter dem Fußboden vergräbt, könne man "das Böse" abwenden. Früher meinten auch manche Bauern, dass Eierschalen im Acker die Saat vor Hagel und Blitzschlag schützen.

Heute ein schöner Spaß!

In einer sich immer weiter sekularisierenden Gesellschaft wird dieses alte kulturelle Symbol immer wichtiger. Die #Kirchen sehen das nicht so gerne, denn an Ostern geht es Christen eben nicht um bunte Eier bringende #Hasen - übrigens auch ein Fruchtbarkeitssymbol - sondern um die Kreuzigung und Wiederauferstehung des Messias.