Mit 766 Tausend aktiven Soldaten und etwa 2,5 Millionen Reservisten gehören die russischen Streitkräfte zu den größten in der Welt. Berücksichtigt man aber die wachsende Übermacht des Staates Putins bei den Panzerverbänden sowie die rasante Entwicklung der russischen Panzerroboter und die ausgezeichnete russische Luftwaffe und starke Marine, da wird es sonneklar, dass #Russland nicht nur eine atomare Supermacht ist. Umso mehr, als dass auch die russische Volkswirtschaft sich nun auf einer neuen, gesunden Grundlage entwickelt.

Das rote Siegesbanner aus dem zweiten Weltkrieg...

… das bei der großen Militärparade am 9. Mai gleich hinter der großen Nationalflagge getragen wird, ist allgemein bekannt.

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Trotzdem es ist auch klar, dass die Rolle der Streitkräfte der Russischen Föderation nur als Nachfolger der Streitkräfte der Sowjetunion zu sehen, keine richtige Lösung ist.

Es wurden mehrere kaiserlich-russische Militärinstitutionen wiederbelebt. Die neuen russischen Streitkräfte stellten also am Anfang eine Hybride aus den Traditionsbeständen der Sowjetarmee und des Zarenheeres dar. 2006 wurde aber eine andere Entscheidung, und zwar von Putin persönlich, getroffen. Sie war erstaunlich, trotzdem blieb sie überall unbemerkt. Bei den seither sehr häufig erfolgenden Neuverleihungen wurden die Brigadefahnen nach folgenden Grundsätzen angefertigt.

Die altrömisch-polnische Symbolik der russischen Fahnen!

Die Mittelstücke wurden hellrot auf dem schneeweißen Hintergrund und erhielten damit die Farben der Standarten der Regimenter der Zweiten Polnischen Republik.

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Die orangenen Arme des Kreuzes des Kaisers Konstantin des Großen (das Labarum des Oberbefehlshabers) bedeuten das Wahrzeichen der unbesiegbaren Sonne. Für diese stehen symbolisch auch die goldenen Kränze der Eckmedaillons. Letztere wurden unmittelbar aus dem altrömischen Vexilloid entnommen. Genauso wie die goldenen Adler, mit denen die Stangen der Fahnen gekrönt wurden. So ist es auch bei den Fallschirmjägerbrigaden, wo wiederum auch moderne Wahrzeichen eines Fallschirms zu sehen sind. Jede Fahne wurde auf eine sehr besondere Art und Weise, die auch fast unmittelbar von den Römern entnommen wurde, festlich verleiht. Weitere, erstaunliche Einzelheiten hab ich in der Bildergallerie gezeigt und erklärt.

Derartige Verschmelzung der polnischen und russischen Symbolik ist zwar nichts neues…

… diesmal ist man aber damit in Moskau so weit gegangen, dass irgendwelche riesengroße Ziele und Zwecke zu vermuten sind. Ob die russischen Anführer ausgerechnet in #Polen sozusagen eine überraschende Rückkehr Siegfrieds planen, bleibt selbstverständlich weitgehend unklar.

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Ein besonderer Kriegsband muss noch erwähnt werden

Nämlich die Brigadenfahnen der im Feld für die Freiheit und Rettung Russlands und anderer Völker schon im Kampf gewesenen Truppeneinheiten, wurden dadurch besonders ausgezeichnet, dass ihnen ein breites Band in den Farben des Ordens des Heiligen Georg der Russischen Föderation erteilt wurde.

Werden etwa die Russen zu den neuen Römern?

Logischerweise, ja! Es handelt sich dabei nicht nur darum, dass sie die altrömischen Tugenden aufbewahrt haben. Die Vaterlandsliebe, die Familienliebe, die Brüderliebe, der strenge religiöse Glaube mit Toleranz gegenüber anderen Religionen und Konfessionen (bis auf eindeutig zerstörerische Kulten). Auch das allgemeine Verständnis für die Notwendigkeit der starken, nationalen, dem Volk dienenden Führung.

Und ein großer russischer Denker und Lebensreformer verkündet nun, dass die Russen zur Zeit die einzigen Erben der alten Römer sind. Das nur scheinbar überraschende Schicksal pocht wohl bald an die europäischen Staatstore. #Krieg