Gute Nachrichten für die 86 0000 Fans von „#Rock am Ring“: Das Festival kann weiter gehen, das hatte der Veranstalter Marek Liebermann kurz vor einer #Pressekonferenz schon per Facebook bekannt gegeben. Die Bühnenaufbau-Arbeiten sollen schon begonnen haben, das Gelände soll spätestens um 13:30 Uhr, vielleicht auch schon eine Stunde früher, geöffnet werden.

Auf der Pressekonferenz wurde erklärt, warum die Veranstaltung gestern Nacht kurz vor dem Hauptakt (Rammstein) unterbrochen und das Gelände evakuiert werden musste. Wie der zuständige Polizeipräsident und seine Mitarbeiter auf der Pressekonferenz erklärten, hatten sich die Hinweise verdichtet, dass zwei Männer mit Nähe zu Terroristen Zugang zu dem Gelände gehabt hatten.

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Falscher Name auf dem Backstage-Ausweis

Einer von ihnen habe sogar Zugang zu sicherheitsrelevanten Bereichen gehabt. Bei einer Überprüfung habe sich dann auch noch herausgestellt, dass die Namen auf den Backstage-Ausweisen nicht mit den realen Namen übereingestimmt hatten. An diesem Punkt sei keine andere Entscheidung als die Räumung des Geländes mehr möglich gewesen. Nach der Durchsuchung des Geländes durch Polizeibeamte mit Hunden und der Vernehmung der vorübergehend festgenommenen Personen gehen die Sicherheitsbehörden nun nicht mehr von einer akuten Gefahr aus.

Liebermann: Beeindruckendes Zeichen der Fans

Veranstalter Merek Liebermann lobte auf der Pressekonferenz vor allem das Verhalten der Fans. 86.000 Menschen hätten den Platz ruhig, friedlich und geordnet verlassen, ein Szenario, mit dem nicht unbedingt bei dieser Menschenmasse und dieser Warnung hätte gerechnet werden können.

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Liebermann wörtlich: „Das unglaubliche Verhalten der Fans, war von Toleranz, Verständnis und Friedfertigkeit geprägt. Es war ein gemeinsames Zeichen für unsere Kultur und es erfüllt mich mit großer Dankbarkeit, das so wahrnehmen zu können.“

Auftritte werden vielleicht noch nachgeholt

Im Vorfeld hatte Liebermann die Entscheidung für einen Abbruch des Festivals kritisiert. Der zuständige Innenminister von Rheinland-Pfalz hatte dagegen betont: „Sicherheit geht vor.“ Das sei auch die Meinung der Besucher, berichtete N-TV-Reporter Uli Klose von der Stimmung der Fans auf dem Campingplatz am Festivalgelände. Nun ist den Fans und den Künstlern vor Ort ein ungestörter Fortgang zu wünschen. Der Veranstalter hat angekündigt, dass versucht werde, Auftritte nachzuholen.

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