Im Juni 2014 waren Derek und Maria Broaddus die wohl glücklichsten Menschen auf Erden. Gerade hatten sie den Vertrag für ihr Traumhaus unterschrieben - ein stolzes Anwesen mit insgesamt sechs Schlafzimmern, mehreren Bädern und einer Terrasse, auf der man die Abendstunden verbringen konnte. Das Glück sollte nur wenige Tage dauern - nur drei Tage nachdem sie das Anwesen im Bundesstaat New Jersey für den stolzen Preis von ca. 1.4 Millionen Dollar gekauft hatten, erhielt das Ehepaar Broaddus einen Drohbrief. Der Brief enthielt eine dunkle Bedrohung von jemandem, der sich selbst “Der Beobachter” nannte. In dem Brief behauptete die unbekannte Person, das Haus, dass das Ehepaar erworben hatte, würde rechtmäßig ihm gehören.

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Der Beobachter führte aus, dass bereits sein Großvater und Vater das Haus beobachtet haben - und er nun in ihre Fußstapfen trete. Ein Zitat aus dem erschreckenden Schreiben: “Wenn ich erst einmal all eure Namen kenne, kann ich besser planen.”

Die Polizei ging zunächst der am naheliegendsten Fährte nach und versuchte zu ermitteln, welche vorherigen Hausbewohner noch am Leben waren und für die Briefe verantwortlich sein könnten. Die Untersuchung führte jedoch ins Leere.

Der zweite Brief folgt kurz darauf

Nicht mal 14 Tage später folgte dann ein zweiter Brief. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war das vormalige Traumhaus für die Familie Broaddus zu einem #Horror-Haus geworden. Zitat aus dem zweiten Schreiben: “Habt ihr mir das junge Blut gebracht? Wo spielen sie denn? Im Keller?”.

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Tatsächlich befindet sich im Keller ein Spielzimmer für den Nachwuchs der Familie.

Auch mit kryptischen Andeutungen und Drohungen sparte der #Stalker nicht: “Habt ihr rausgefunden, was sich in den Wänden befindet? - mit der Zeit werdet ihr das schon rausbekommen.” Einer der Briefe schloss mit den Worten: "Hoffentlich macht ihr 657 Broadway nicht zu einem unglücklichen Ort."

Für die Familie Broaddus war das genug - aus Sorge um ihre noch jungen Kinder und das eigene Leben zogen sie aus dem Anwesen aus.

Ihre Angst wich bald der Wut, als sie herausfanden, dass die Vorbesitzer bereits ähnliche Briefe empfangen hatten - ein Detail, dass diese bei der Veräußerung des Millionen-Hauses jedoch den Broaddus gegenüber verschwiegen hatten. Die Familie klagte auf Schadensersatz - nicht nur um den Kaufpreis zurückerstattet zu bekommen, sondern auch, um für durchlittene Ängste und Unannehmlichkeiten kompensiert zu werden. Der Prozess läuft aktuell.

In der Folge saß die Familie auf einem Haus fest, dass neben einer luxuriösen Ausstattung auch einen Stalker inklusive hatte - ein Angebot, auf das erst 2017 ein Nachmieter einging. #grusel