Die Geschichte klingt wie viele andere, in denen es um paranormale Vorkommnisse geht: Eine Frau behauptet, ihr Haus würde von Dämonen heimgesucht und sie würde des Nachts unheimliche Ereignisse beobachten. Doch dieser Fall ist etwas anders gelagert, denn es gibt gleich mehrere unabhängige Zeugen, darunter Polizisten, Pfarrer und zwei Sozialarbeiterinnen.

Die unglaublichen Ereignisse beginnen im November 2011. Die junge Mutter Latoya Ammons bezieht mit ihren Kindern im Alter von sieben, neun und zwölf Jahren und ihrer Mutter in Indiana ein kleines Einfamilienhaus. Bereits kurz nachdem sie das Haus bezogen hatten, begannen die Familienmitglieder seltsame Beobachtungen zu machen: Nasse Fußabdrücke einer scheinbar männlichen Gestalt sind wiederholt auf dem Boden zu finden, nachts hörte die Familie Schritte und Klopfgeräusche in den Wänden, Fliegen sind überall im Haus zu finden und menschliche Schatten auf den Fluren anzutreffen.

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Doch es sollte nicht dabei bleiben.

Am 10. März wurde die Familie Ammons von einigen Freunden besucht, die bis spät in die Nacht blieben. Nachdem die Gäste gegangen waren, wollte Latoya Ammons nur kurz nach ihrer 12-jährigen Tochter schauen, um sicherzugehen, dass das Mädchen schlief. Als sie das Zimmer des Mädchens betrat, fand sie ihr Kind – so sollte sie später zu Protokoll geben – über dem Bett schwebend vor. Panisch habe sie ihre Schwiegermutter gerufen, beide hätten gebetet, bis das Kind schließlich wieder auf das Bett zurückgeschwebt sei. Das Kind selber konnte sich später nicht an den Vorfall erinnern.

Die Familie war verängstigt - stand wirtschaftlich jedoch nicht gut da. Ein Auszug aus dem Haus kam zumindest kurzfristig nicht in Frage. Latoya Ammons kontaktierte Geistliche und Experten für paranormale Phänomene und versuchte den immer häufiger auftretenden rätselhaften Ereignissen mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln zu begegnen.

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Doch trotz dieser Anstrengungen traten die Ereignisse immer häufiger auf. Nach Angaben der Familie zeigten insbesondere die Kinder beunruhigende Zeichen, zunehmend von den Ereignissen in ihren Bann geschlagen zu werden. Sie begannen Ammons Berichten nach, ohne Grund zu grinsen und apathisch ins Nichts zu sehen. Der jüngste Sohn der Familie begann, sich im Bad einzusperren und gab später an, dort mit einem Kind zu sprechen, das niemand anderes sehen konnte.

Ammons suchte Hilfe bei ihrem Arzt Dr. Geoffrey Onyeukwu. Der Arzt suchte die Familie auf ebenso wie zwei Sozialarbeiterinnen des Jugendamtes. Die Vermutung stand im Raum, dass Ammons Fall weniger mit paranormalen Phänomen zu tun hätte – und viel mehr mit Vernachlässigung ihrer Kinder in Folge einer psychischen Erkrankung. Nach ihren jeweiligen Visiten hatten sowohl die Sozialarbeiterinnen und der Arzt ihre Diagnose jedoch schlagartig geändert. Sie gaben an, beobachtet zu haben, wie der jüngste Sohn der Familie ohne äußere Einwirkung in die Luft gehoben und gegen eine Wand geworfen worden sei.

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Die Zustände der Kinder verschlechterten sich zusehends und die gesamte Familie wurde ins nahe gelegene Krankenhaus überwiesen. Dort wurde nochmals Ammons Geisteszustand untersucht – und keinerlei Auffälligkeiten diagnostiziert. Aber das wohl beunruhigteste Ereignis sollte noch bevorstehen.

Als die Sozialarbeiterin Valerie Washington den jüngsten Sohn der Familie im Beisein seiner Mutter und Großmutter befragte, habe der Junge plötzlich grundlos zu lächeln begonnen. Er sei dann rückwärts und sehr langsam eine Zimmerwand hochgeglitten, ohne dass ein äußerer Einfluss erkennbar gewesen sei. Er habe dann einen Salto gemacht und sei wieder auf den eigenen Füßen gelandet. Dieses Ereignis wird nicht nur von der Sozialarbeiterin geschildert, auch eine Krankenschwester, die das Zimmer während der Vorkommnisse betrat, bestätigt den Wahrheitsgehalt.

Ratlos, wie der Familie zu helfen sei, schaltete das Krankenhaus die Polizei ein. Charles Austin, ein langgedienter Polizist untersucht das Haus der Familie. Er gab dem Indiana Star später ein Interview, in dem er zu Protokoll gab: „Ich glaube jetzt an Geister und Dämonen.“ Austin berichtet, er habe die Familie interviewt. Sein Tonbandgerät habe im Anschluss jedoch keinen Mitschnitt der Befragung enthalten. Stattdessen sei nur eine flüsternde Stimme zu hören, die ein einziges Wort gesagt habe:“Hey.“ Noch gruseliger sind jedoch die Fotos, die Austin machte und die jetzt im Netz zirkulieren. Sie zeigen das Haus der Familie Ammons.

Auf den Fotos sind immer wieder geisterhafte Erscheinungen und schemenhafte Gestalten zu sehen. Der Wahrheitsgehalt der Geschichte wird weiter heiß diskutiert. Sozialarbeiter, die später zum Fall hinzugezogen wurden, vermuten, dass die Ereignisse auf Wahnvorstellungen der Mutter zurückzuführen seien. Einfache Erklärungen für die vielen unabhängigen Zeugen, Fotos und Filmdokumente können jedoch auch sie nicht liefern.

Die Ammons haben mittlerweile das #Horror-Haus verlassen. Die Nachmieter berichten bisher von keinen ungewöhnlichen Vorkommnissen. #Spuk #geist