Seit dem 29. Februar 2016 ist #Charles Manson, der berühmt-berüchtigte Mörder, ein braver Gefängnisinsasse. Nachdem er 1969 wegen mehrfacher Anstiftung zum #Mord zum Tode verurteilt wurde, fiel der inzwischen 83-Jährige immer wieder negativ auf. Als 1972 aufgrund einer Gesetzesänderung die Todesstrafe in Lebenslänglich umgewandelt wurde, stand ihm die Gefängniswelt offen. Über hundert Vergehen konnten ihm angelastet werden. Dies berichtete heute das Hollywoodportal T.M.Z..

Schägereien und Drogenhandel

Die Liste ist lang. Im Oktober 1972 etwa verweigerte Charles Manson es, sich zu rasieren. Aber dies war erst der Anfang.

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Im Juli 1973 griff er offenbar einen Wärter an. In den Jahren darauf spuckte er Gefängnismitarbeiter an, aber wurde auch wegen Besitzes von Waffen, Drogenhandel und in späteren Jahren wegen Verweigerung von Drogentests polizeilich vermerkt. Im September 1995 drohte er einem Polizisten mit dem Tod und er schlug sich mit anderen Insassen, wie TMZ berichtet. So zieht sich sein gefängnisinternes Strafregister in die Länge. Das letzte Vergehen von insgesamt hundert wurde am 29. Februar 2016 registriert: Illegaler Besitz eines Mobiltelefons. Seither ist nichts Negatives mehr vorgefallen.

Doch weshalb ist Manson plötzlich so brav? Insider glauben, dass Manson altersschwach wird. In letzter Zeit habe er mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen gehabt.

Anstiftung zum Mord

Charles Manson hatte1969 seine "Family", ein paar orientierungslose Teenies die sich wie eine Sekte formierten, zu insgesamt sieben Morden angestiftet.

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Ihre Opfer waren unter anderen die Schauspielerin und schwangere Ehefrau des Produzenten Roman Polanski, Sharon Tate. Offenbar nannte Manson diese grausige Mission "Helter Skelter" (soviel wie "Holterti-Polter"), nach einem Lied der Beatles. Grausiger hätten die Morde nicht sein können.

Was wurde aus der "Family"?

Die Mörder der Manson-Family sitzen seit fast 50 Jahren im Gefängnis. Susan Atkins starb 2009 krankheitsbedingt. Im Gefängnis, hatte sie als eine der Haupttäterinnen gegolten und ein paar Jahre später ein Interview im Gefängnis gegeben. Darin warnte sie vor Drogen, die Schuld an ihrem Schicksal gewesen seien.

Patricia Krenwinkel (70) ist die am längsten einsitzende Gefängnisinsassin der USA. Ihr letztes Begnadigungsgesuch wurde im Juni abgelehnt, eine erneute Anhörung ist in fünf Jahren fällig. Sie behauptet zwar immer wieder, ein völlig anderer Mensch zu sein, aber vor allem die Familien der Opfer nehmen ihr dies nicht ab. #Kriminalität