Am 8. September erfror die 19-jährige US-Amerikanerin Kenneka Jenkins laut Polizeibericht in dem Gefrierraum des Hotels Crowne Plaza in Rosemont, Illinois. mehr

Die Jugendliche war mit einigen Freunden auf dem Weg zu einer Party in einem der Hotelzimmer des Crowne Plaza. Doch am nächsten Morgen war die 19-Jährige nirgendwo aufzufinden, woraufhin ihre Mutter Teresa Martin ihre Tochter als vermisst meldete und die Suche nach der Vermissten mit Hilfe des Hotelpersonals begann.

Blackout der Kameras

Mehrere Stunden später fand ein Mitarbeiter des Hotels die erfrorene Kenneka Jenkins auf dem Boden des begehbaren Gefrierraums in der Küche des Hotels.

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Ein Mysterium, das unter Umständen mit Hilfe der Aufnahmen der Sicherheitskameras des Hotels aufgelöst werden können hätte.

Auf den Aufnahmen mehrerer Sicherheitskameras war Kenneka am Morgen des 8. September mit mehreren Jugendlichen zu sehen, die durch den Hotelflur zur Party gingen. Mehrere Stunden später sieht man Kenneka, die alleine und aufgrund von Alkohol und Drogen orientierungslos länger als eine Stunde durch das Hotel taumelt, woraufhin sie sich später in der Küche des Hotels wiederfindet.

Mysteriöse Kühltür

Die Aufnahme, wie die 19-Jährige die schwere Tür des Gefrierraumes öffnet und hineingeht, gibt es nicht, was vor allem die Familie der Verstorbenen vor viele Fragen stellt. War ihr tragischer Tod wirklich ein Unfall oder sollte es nur so aussehen? Warum waren genau am Tatort keine Sicherheitskameras, und hätte Kenneka die Tür in ihrem Zustand wirklich öffnen können?

Doch die Polizei von Rosemont schloss am 20.

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Oktober den Fall ab und bekräftigte, dass der Tod von Kenneka Jenkins ein tragischer Unfall gewesen sei, ohne dass jemand daran beteiligt gewesen wäre. Die Polizei veröffentlichte Fotos der Leiche im Gefrierraum, die eher gegen die Ermittler sprachen: Man sieht eine zerrissene Jacke und ein hochgezogenes T-shirts, das die Brüste der 19-Jährigen entblößt - eine klassische Konstellation im Fall von Sexual-Delikten. Das machte es schwer, an die Ermittler-Theorie zu glauben, nach der sich das Mädchen alleine in die Gefrierkammer verirrt hat.

Mutter kämpft mit Netzwerken

Doch ihre Mutter, Teresa Martin, warnte die Ermittler öffentlich: Sie werde nicht ruhen, bis sie ein Video ihrer Tochter sehen kann, die tatsächlich alleine in den Gefrierraum geht. Unterstützung bekommt die Mutter durch Social Media Plattformen wie Twitter, das mit dem Hashtag ##Justiceforkennekajenkins dazu auffordert, den Fall wieder aufzunehmen.

Teresa Martin im Interview #KennekaJenkins