Eigentlich wollte die Pflegerin nur Futter in das Gehege des Zoos im russichen Kaliningrad bringen, doch dann drohte sie selbst zum Futter zu werden. Typhoon, ein #Tiger mit stolzen 360 Kilogramm Lebendgewicht stürzte sich auf die bedauernswerte Pflegerin. Verzweifelt schrie die Frau um ihr Leben, riss die Arme hoch und versuchte das riesige Tier mit den Beinen abzuwehren.

Diese albtraumartige Szene stammt nicht aus einem Hollywood-Blockbuster sondern war schreckliche und grauenhafte Realität. Ein Augenzeuge soll der britischen "Sun" berichtet haben, dass das Gesicht der verzweifelten Frau geblutet habe. Sie habe geschrien und versucht sich aus dem tödlichen Griff zu befreien.

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Helfer mit Tischen und Stühlen

Zoobesucher sollen der Frau zur Hilfe gekommen sein. Sie sollen mit Stühlen, Tischen und Steinen nach dem Raubtier geworfen haben. Mit ihrem Einsatz hatten die Helfer Erfolg. Tiger Typhoon ließ von seinem Opfer ab. Nachdem er betäubt worden war, konnte die Pflegerin in ein Krankenhaus verbracht werden. Sie hat die grauenhafte #Attacke tatsächlich überlebt.

Typhoon war schlecht drauf

Laut der BILD soll ein Mitarbeiter gegenüber der SUN gesagt haben, dass Typhoon zuvor noch nie Aggressionen gegenüber den Zoo-Angestellten gezeigt habe. Doch an diesem speziellen Tag soll Typhoon schon die ganze Zeit schlechte Laune gehabt haben. Dennoch hätten die Pflegerin und Typhoon niemals im Gehege aufeinander treffen dürfen. Während die Pflegerin das Futter brachte, hätte sich Typhoon eigentlicht in einem anderen Teil des Geheges aufhalten müssen.

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Eine Untersuchung soll nun klären, wie es zu dem Fehler kommen konnte.

Tiger in Gefangenschaft

Viele Tierschützer lehnen die Haltung von Wildtieren in Zirkussen oder Zoos grundsätzlich ab. Andere widerum sehen die Population der Tiger als so gefährdet an, dass nur ihre Vermehrung in Zoos die Art erhalten könne. Wissenschaftler vom "National Cancer Institut" im amerikanischen Frederick (Minnesota) gehen davon aus, dass es 15 000 bis 20 000 Tiger in Gefangenschaft gebe. Ihre genetische Vielfalt sei wesentlich höher, als die ihrer freilebenden Artgenossen.

Laut dem WWF (Word Wildlife Fund) leben in den USA mit rund 5000 Tigern mehr Tiere in Gefangenschaft als in der Wildbahn. Dort wird ihre Zahl auf 3200 geschätzt. Der WWF fordert einen Plan um die Zahl der freilebenden Tiere bis 2022 zu verdoppeln. #Blut