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Cannabis: Wie Familienväter zu Verbrechern gemacht werden

Der ganz normale Wahnsinn vor Gericht – Wie 0,7 Gramm über Lebensentwürfe entscheiden können – Richtiger Einsatz von Ressourcen?
Wer sich nicht an Gesetze hält, der kann das in drei verschiedenen Stufen ausführen: Die geringste ist die Ordnungswidrigkeit, schwerer wiegen die Straftaten, die sich aufteilen in Vergehen und Verbrechen, wobei letzteres die schlimmste Variante ist. Heute waren wieder einmal zwei Männer wegen Verbrechen angeklagt und mussten sich vor dem Amtsgericht Bergisch Gladbach in Nordrhein-Westfalen verantworten. Dort entschied das Schöffengericht über das künftige Wohl und Wehe von zwei Familienvätern, der eine 44 Jahre alt und Maurer, der andere 38 und Schweißer. Ihr Verbrechen: Besitz von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Die Jugendfreunde hatten Marihuana angebaut, auf dem Speicher des 44-Jährigen. Ausschließlich zum Eigenbedarf, wie der 38-Jährige betonte: „Es ging mir nur darum dem kriminellen Milieu, der Dealerei und dem schlechten Zeug auf der Straße zu entkommen.“ Insofern sprach alles für die Angeklagten: Gefunden worden waren zwar Zelte unter dem Dach,...
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