Ukraine

Die prorussischen Separatisten nehmen den wichtigen Verkehrsknotenpunkt Debalzewe ein und brechen somit das Minsker Abkommen. Ein Sprecher der Separatisten sprach allerdings davon, dass die Waffen ja nun niedergelegt werden können. Da die Aktion natürlich ein riesiger Bruch des Minsker Abkommens ist, überlegt sich die deutsche Regierung stärkere Sanktionen gegen Russland einzuleiten. Die US-Regierung denkt sogar über Waffenlieferungen in die Ukraine nach. Angela Merkel sagte jedoch am Aschermittwoch man wolle den wichtigen Wirtschaftspartner Russland zurückgewinnen.

Als beim Minsker Beschluss die Waffenruhe eingeleitet wurde, sollte diese in 60 Stunden beginnen. In genau diesen 60 Stunden haben die russischen Separatisten versucht die Stadt Debalzewe einzunehmen. Da die Kämpfer die Stadt in diesen 60 Stunden nicht einnehmen konnten, machten sie es einfach danach. Dass dieser schwere Bruch der Waffenruhe nicht ohne Konsequenzen möglich ist, wissen sowohl Deutschland, Frankreich und die Vereinigten Staaten, aber auch die Ukraine hofft auf eine Strafe, so der ukrainische Präsident Poroschenko. Es wurden bei der Einnahme des Knotenpunktes mindestens sechs ukrainische Soldaten getötet sowie mindestens 100 Zivilisten verletzt.

"Ob man den russischen Separatisten noch trauen kann weiß keiner so genau"- so ein abgeordneter aus dem Bundestag.

Der ukrainische Präsident Poroschenko schlug vor, dass die "Internationale Friedensmission" die Minsker Waffenruhe überwachen soll. Der Russische Präsident Putin lehnte dies jedoch ab. Mehrere russische hochrangige Politiker kritisierten Putin daraufhin, da sie den Waffenstillstand so als gefährdet sahen.

Ob das Morden bald ein Ende hat, liegt schließlich an den beteiligten Staaten und deren Führungspersonen.

Zu hoffen bleibt, dass die ukrainische Bevölkerung nicht noch weiter terrorisiert wird und Putin und Poroschenko eine friedliche Lösung finden. Das Vertrauen zu Russland ist deutlich geschwächt, doch nicht verloren gegangen. Nun wird geschaut was in den nächsten Tagen und Wochen passiert. #Europäische Union #Krieg